Akten zum Reichskonkordat (Band 16)
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Nachlass Buttmann, Rudolf 152
F XV 270-290
Nachlass Buttmann, Rudolf
Nachlass Buttmann, Rudolf >> Nachlässe >> Nachlass Buttmann, Rudolf >> 6. Politische Tätigkeit
1934
Enthält: 270. Oberregierungsrat Grüninger, Badische Landesregierung, an Buttmann vom 30.1.1934: Ersucht um Besprechung, Buttmanns Antwort vom 1.2.1934; 271. Pacelli an von Bergen vom 31.1.1934: Übersendet Vatikanisches Promemoria vom 31.1.1934 (masch., 45 Bl.); 272. Buttmann an Erzbischof Gröber vom 1.2.1934: Kündigt für den 4.2. auf der Durchreise nach Rom seinen Besuch an; 273. Buttmann an Kardinal Schulte vom 1.2.1934: Kündigt für den 3.2. auf der Durchreise nach Rom seinen Besuch an; 274. J. Pfister an Ministerialdirektor Dr. Niessen, Reichsministerium des Innern, vom 2.2.1934: Übersendet Ausführungen über "Kirche und Staat" (masch., 19 Bl.); 275. Note von Bergens an Pacelli vom 3.2.1934: Übergriffe und feindliche Einstellung des Klerus gegenüber dem Staat (masch., 4 Bl.) und Beilage (4 Bl.); 276. Rede des Verbandsführers des CV, E. Forschbach, am 4.2.1934: Aufhebung des konfessionellen Grundsatzes (4 S.); 277. Gestapo Berlin an Buttmann vom 5.2.1934: Rückgang des Katholizismus in Österreich; 278. Sächsisches Ministerium der Auswärtigen Angelegenheiten an das Reichsministerium des Innern vom 6.2.1934: Keine Neubildung katholischer Vereine in Sachsen; 279. Dr. Murawski an Buttmann vom 8.2.1934: Stimmungsbericht aus der Diözese Fulda; 280. Dr. Usadel an Buttmann in Rom vom 9.2.1934: Polizeiberichte über das Verhalten katholischer Geistlicher; 281. Zeitungsartikel aus 'La Croix' vom 9.2.1934 über die katholische Kirche in Deutschland; 282. 'Völkischer Beobachter' vom 10.2.1934 über den Empfang des Kardinals Schulte bei Hitler; 283. Gestapo Freiburg i. Br. vom 11.2.1934: Verhalten von Pfarrer J. Kraft (masch., 6 S.); 284. Amtlicher Bericht Buttmanns über die Verhandlungen in Rom vom 6.-13.2.1934 (masch., 29 Bl.); 285. Buttmann an Pacelli vom 13.2.1934: Dank für Überlassung des Memorandums von Kardinal Schulte; 286. Buttmann an von Bergen vom 13.2.1934: Kann wegen der Vertagung der Verhandlungen einer Einladung nicht folgen; 287. von Bergen an Buttmann vom 17.2.1934: Eingliederung der katholischen 'Jugendkraft'; Pacelli läßt fragen, ob Buttmann bald zu weiteren Verhandlungen komme; Buttmanns Antwort vom 20.2.1934; 288. Gestapo Berlin an das Reichsministerium des Innern vom 17.2.1934: Verbot der 'Hildesheimer Landespost'; 289. von Bergen an Buttmann vom 20.2.1934: Erklärung eines von Pacelli mißverständlich gebrauchten Ausdrucks und Vertagung der Verhandlungen, Buttmanns Antwort vom 26.2.1934; 290. von Papen an Buttmann vom 21.2.1934: Übersendet von Schirachs Rede vom 20.2.1934 über die Eingliederung der katholischen Jugendverbände in die HJ
Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:43 MESZ
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