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Tätigkeit und Tod des Kanzleidirektors Dr. Johann Henrich Becker in Diez
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Nassau-Oranien: Akten (Altes Dillenburger Archiv) >> 3 Verwaltung der nassauischen Grafschaften und Fürstentümer >> 3.1 Zentralververwaltung >> 3.1.3 Diener- und Beamtensachen >> 3.1.3.2 Personalia (alphabetisch) >> 3.1.3.2.2 B
1712-1716, 1729
Enthält: Gesuch der Witwe um Gewährung des Gnadenjahres nach Beckers Tod, 1729
Enthält: Auseinandersetzungen um die Beschwörung des Kirchengebetes zu Diez, 1716
Enthält: Auszüge aus dem Amtsprotokoll zu Diez, 1729
Enthält: Widerstand von Einwohnern der Grafschaft Diez und der Herrschaft Beilstein gegen den Kanzleidirektor Becker, 1712
Enthält: Gesuche des Oberforstmeisters von Brandt um Zuweisung des von Becker innegehabten herrschaftlichen Hauses und Gartens, 1729
Enthält: Verteidigung der Fürstinwitwe Henriette Amalie von Nassau-Diez gegen die Vorwürfe des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel, 1714
Enthält: Aushändigung von Archivalien aus dem Archiv zu Diez, 1714
Enthält: Auseinandersetzungen um die Erbfolge in Nassau-Hadamar, 1714
Enthält: Zusammenstellung der Beschwerdepunkte über Kanzleidirektor Becker, o. D.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.