Paradies oder Ökodiktatur? Nationalparkpläne entzweien Baiersbronn
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/024 R130007/202
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/024 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2013
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2013 >> Unterlagen
21. März 2013
Im Nordschwarzwald soll der erste Nationalpark Baden-Württembergs entstehen. Was dem Naturschutz dienen soll, führt zu Streit unter den Bewohnern in Baden-Württembergs größter Ferienregion. Von Ökodiktatur reden die einen. Die anderen schwärmen von unberührter Natur.
Naturschützer Karl-Ernst Rothfuß ist überzeugt, dass der Nationalpark viele Vorteile hätte. Mehr Tiere und Pflanzen würden hier Lebensraum finden. Außerdem würde ein Nationalpark Touristen anlocken.
Das sieht Gastronom und Hotelier Martin Zepf anders. Der Park bringe keine Vorteile. Denn bliebe der Wald sich selbst überlassen, könnten sich Schädlinge wie der Borkenkäfer ausbreiten und große Teile des Waldes zerstören. Und das würde viel mehr Touristen abschrecken als anlocken.
Aber was die schweigende Mehrheit in der Region denkt, weiß niemand so genau.
Naturschützer Karl-Ernst Rothfuß ist überzeugt, dass der Nationalpark viele Vorteile hätte. Mehr Tiere und Pflanzen würden hier Lebensraum finden. Außerdem würde ein Nationalpark Touristen anlocken.
Das sieht Gastronom und Hotelier Martin Zepf anders. Der Park bringe keine Vorteile. Denn bliebe der Wald sich selbst überlassen, könnten sich Schädlinge wie der Borkenkäfer ausbreiten und große Teile des Waldes zerstören. Und das würde viel mehr Touristen abschrecken als anlocken.
Aber was die schweigende Mehrheit in der Region denkt, weiß niemand so genau.
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Audio-Visuelle Medien
Rothfuß, Karl-Ernst
Zepf, Martin
Baiersbronn FDS; Nationalpark
Nordschwarzwald; Nationalpark
Nationalpark
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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