Ulrich von Schellenberg, Ritter, und seine Frau Anna von Ellerbach verkaufen an das Kloster Rot ihre Rechte, Herrschaft und Gewalt in dem Dorf Kirchberg zwischen Erolzheim und Balzheim. Ebenso die halbe Gerichtsbarkeit, so daß des Klosters Amtmann mit dem von Baisheim nun auch zu Kirchberg Recht spricht. Die dem Kloster zustehenden Abgaben werden aufgezählt: von den Ehäften, der Badestube, dem Vieh, den Weiden, dem Weiher, der Mühle, Steuer von den Selden, dem Ochsenhauser Gut, das Heinz Vislin bebaut und dem Bregenzer Gut, das Hermann Krembel bebaut. Ferner verkaufen sie die Kirche mit Kirchensatz und Vogtrecht mit allem Zubehör unter Zustimmung ihres Sohns Eglin von Schellenberg, Kirchherr zu Kirchberg. Der Kaufpreis beträgt fünfzehnhalbhundert Pfund Heller. Gewährsleute sind Swigger von Mindelberg, Otto Truchseß von Waldburg, Burchart Lang von Ellerbach, Pantleon von Schellenberg, Hans Unram von Rauzenrled, Bartel Jung von Waal, Heinz von Schellenberg, Johann von Lautrach, Mark von Schellenberg, seßhaft zu Wasserburg, Gerion von Schellenberg, Sohn des Swigger von Schellenberg. Siegler: Die Ausssteiler, Eglin von Schellenberg und die Gewährsleute. 1356, an Simon und Juda Abend. Orig. Perg., dazu Kopie Papier, von 13 Siegeln 8 anh. (teiw. besch.) 5 fehlen. Abgedruckt bei Stadelhofer I; 166 ff.
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Ulrich von Schellenberg, Ritter, und seine Frau Anna von Ellerbach verkaufen an das Kloster Rot ihre Rechte, Herrschaft und Gewalt in dem Dorf Kirchberg zwischen Erolzheim und Balzheim. Ebenso die halbe Gerichtsbarkeit, so daß des Klosters Amtmann mit dem von Baisheim nun auch zu Kirchberg Recht spricht. Die dem Kloster zustehenden Abgaben werden aufgezählt: von den Ehäften, der Badestube, dem Vieh, den Weiden, dem Weiher, der Mühle, Steuer von den Selden, dem Ochsenhauser Gut, das Heinz Vislin bebaut und dem Bregenzer Gut, das Hermann Krembel bebaut. Ferner verkaufen sie die Kirche mit Kirchensatz und Vogtrecht mit allem Zubehör unter Zustimmung ihres Sohns Eglin von Schellenberg, Kirchherr zu Kirchberg. Der Kaufpreis beträgt fünfzehnhalbhundert Pfund Heller. Gewährsleute sind Swigger von Mindelberg, Otto Truchseß von Waldburg, Burchart Lang von Ellerbach, Pantleon von Schellenberg, Hans Unram von Rauzenrled, Bartel Jung von Waal, Heinz von Schellenberg, Johann von Lautrach, Mark von Schellenberg, seßhaft zu Wasserburg, Gerion von Schellenberg, Sohn des Swigger von Schellenberg. Siegler: Die Ausssteiler, Eglin von Schellenberg und die Gewährsleute. 1356, an Simon und Juda Abend. Orig. Perg., dazu Kopie Papier, von 13 Siegeln 8 anh. (teiw. besch.) 5 fehlen. Abgedruckt bei Stadelhofer I; 166 ff.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 30
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> V. Beziehungen zu weltlichen benachbarten Herrschaften >> 1. Verträge und Streitigkeiten mit benachbarten weltlichen Herrschaften
1356 Oktober 27
Urkunden
Eilerbach, Anna von, Frau des Ulrich von Schellenberg
Eilerbach, Burchart Lang von
Jung, Bartel, Waal
Krembel, Hermann, Kirchberg an der Iller
Lautrach, Johannes der Ältere
Mindelberg, Swigger von
Rauzenried, Hans Unram von
Schellenberg, Eglolf (Eglin) von, Kirchherr, Kirchberg an der Iller
Schellenberg, Gerion von
Schellenberg, Heinrich (Heinz) von
Schellenberg, Märk von, Wasserburg
Schellenberg, Pantleon von
Schellenberg, Swigger von
Schellenberg, Ulrich von
Vislin, Heinz, Kirchberg an der Iller
Waldburg, Otto von; Truchsess
Balzheim UL
Erolzheim BC
Kirchberg an der Iller BC; Kirche
Waal im Allgäu OAL
Wasserburg GZ
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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- Urkunden (Gliederung)
- V. Beziehungen zu weltlichen benachbarten Herrschaften (Gliederung)
- 1. Verträge und Streitigkeiten mit benachbarten weltlichen Herrschaften (Gliederung)