Frau Berchta von Nollingen, Gattin des Ritters Otto Münch zu Basel, übergibt dem Bruder Johannes von Rheinfelden (Rinvelden), vormals Abt des Gotteshauses Reute (Rüti), Prämonstratenserordens, ihrem Verwandten, mit Zustimmung ihres Gemahls Otto 5 Jauchert Ackers im Bann von Wyhlen (Wilon) und den ihr zustehenden Teil des Kirchensatzes zu Wyhlen und Nollingen, sowie alle ihre beweglichen und liegenden Güter im Bann der beiden Dörfer, unter dem Vorbehalt der lebenslänglichen Nutzung der letzteren für sich und ihren Gemahl. Bruder Johann verpflichtet sich, noch im Laufe des Jahres mit dem Bau eines Klosters, das dem Prämonstratenserorden unterworfen sein und den Namen Porta Celi erhalten soll, zu beginnen.
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Frau Berchta von Nollingen, Gattin des Ritters Otto Münch zu Basel, übergibt dem Bruder Johannes von Rheinfelden (Rinvelden), vormals Abt des Gotteshauses Reute (Rüti), Prämonstratenserordens, ihrem Verwandten, mit Zustimmung ihres Gemahls Otto 5 Jauchert Ackers im Bann von Wyhlen (Wilon) und den ihr zustehenden Teil des Kirchensatzes zu Wyhlen und Nollingen, sowie alle ihre beweglichen und liegenden Güter im Bann der beiden Dörfer, unter dem Vorbehalt der lebenslänglichen Nutzung der letzteren für sich und ihren Gemahl. Bruder Johann verpflichtet sich, noch im Laufe des Jahres mit dem Bau eines Klosters, das dem Prämonstratenserorden unterworfen sein und den Namen Porta Celi erhalten soll, zu beginnen.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 17 Nr. 8 b
17/4: 1303 Juni 08, Gen.: Stifter und Klöster
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 17 Himmelspforte
Himmelspforte >> Generalia
1303 Juni 8 (sabbato proximo post octavam Penthecotes)
Urkunden
Latein
Ausstellungsort: Basel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel nicht vorhanden
Vermerke: Kopie in: GLA 67/664 fol. 7 u. 15 v - 16 r
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel nicht vorhanden
Vermerke: Kopie in: GLA 67/664 fol. 7 u. 15 v - 16 r
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:14 MESZ