Landesfachstelle für Volksbüchereiwesen
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50614 Staatliche Fachstelle für Büchereiwesen Bautzen, Nr. 331 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50614 Staatliche Fachstelle für Büchereiwesen Bautzen
50614 Staatliche Fachstelle für Büchereiwesen Bautzen >> 01 Verwaltung >> 01.02 Geschäftsbetrieb und Organisation >> 01.02.02 Landesfachstelle bzw. Reichsfachstelle für Büchereiwesen als übergeordnete Behörde
1934 Juni - 1935 Dez.
Enthält u. a.: Einberufung einer Kreisfachstellenleiterbesprechung im Vorfeld des Arbeitsbeginns der Landesfachstelle.- Tagesordnung für die Arbeitstagung für das gesamte Schulungswesen des Gaues Sachsen in der Gauführerschule Augustusburg, Oktober 1934.- Zeitungsartikel über die Schulung.- Anschriftenliste der Kreisschulungsämter der NSDAP Sachsen.- Einladungen, Tagesordnungen, Sitzungsprotokolle zu Arbeitsbesprechungen.- Notizen zum Haushalt.- Ausführungen zu den Anträgen der Stadtbüchereien Kamenz und Löbau auf besondere finanzielle Unterstützung.- Schreiben des evangelisch-lutherischen Landeskirchenamtes Sachsen zum kirchlich-religiösen Schrifttum und Büchereiwesen.- Beurteilung der Praktikantin Elisabeth Gräfin von Schlabrendorf, 18. Dezember 1934.- Verzeichnis der Heimatschulen in den Amtshauptmannschaften Bautzen, Kamenz, Löbau und Zittau.- Richtlinien für die Büchereien in den Deutschen Heimatschulen.- Erarbeitung eines Fragebogens für die Gemeindebüchereien.- Nachbesetzung der Bibliothekarsstelle nach dem Ausscheiden von Frl. Mau, Januar 1935.- Empfehlungslisten.- Auskunft wegen der Ausgabe der Zeitschrift "Neugeist, Weisse Fahne" an Gefangene in der Gefangenenanstalt Bautzen, 8. März 1935.- Übersicht über die Grenzbüchereispenden seit 1926/27, 21. März 1935.- Einstellung des Praktikanten Dr. Franz Richter, Schmallenberg (Sauerland), 10. April 1935.- Anschaffung eines Dienstwagens.- Neuregelung der Gebührenordnungen in den Büchereien Sachsen, 9. Mai 1935.- Zeitungsartikel "Die öffentlichen Büchereien im neuen Volk und Staat", 18. Juli 1935.- Bestellung der Zeitschrift "Der Vorposten", 16. August 1935.- Differenzen mit dem Garagenhof Brückner, Bautzen wegen der Beschaffung des Dienstwagens "Hanomag".- Anfrage zur Umsetzung der Richtlinien für die Bestandsprüfung in sächsischen Volksbüchereien vom Oktober 1934, 20. September 1935.- Praktikumsbeurteilung Dr. Richter, 26. September 1935.- Programm der Arbeitstagung der Schulungsbeauftragten des Gaues Sachsen am 19./20. Oktober 1935 in Augustusburg (Druck).- Verzeichnis der Werkbüchereien in Sachsen, 12. November 1935.- Stellungnahme des Amtshauptmannes Dr. Sievert (Bautzen) zur Büchereiarbeit im wendisch-katholischen Gebiet [sorbisch], 19. November 1935.- Liste der Abteilungsleiter für Schrifttum und Büchereiwesen (Kreisdienststellenleiter der Reichsstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums) in den Kreisschulungsämtern, 28. November 1935.- Rundschreiben der Reichsstelle für volkstümliches Büchereiwesen.- Betrieb und Überwachung sogenannter privater "Kinderlesezimmer".- Grundbestandsliste für Gemeindebüchereien in kleineren Orten, 31. Dezember 1935.- Büchereiverwalter Max Walter, Löbau.
Staatliche Fachstelle für Büchereiwesen
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:34 MEZ
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