Konzertierte Aktion für den Maschinenbau
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931031/110
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> Juni
21. Juni 1993
Der Maschinenbau befindet sich in seiner schwersten Krise. Unternehmer, Gewerkschafter und Betriebsräte ziehen nun an einem gemeinsamen Strang. Die IG Metall und der Verband der Werkzeugmaschinenhersteller haben eine gemeinsame Tagung veranstaltet. Walter Riester und Berthold Leibinger präsentieren ihr Hilfsprogramm. LEIBINGER: Als erstes kommt es in der derzeitigen Krise darauf an, die Kosten der Herstellung radikal zu senken. RIESTER: Eine Grundüberlegung ist, daß man in den Betrieben mehr auf Team- und Gruppenarbeit übergehen soll. Außerdem soll der Verantwortungsbereich der Beschäftigten ausgeweitet und auf kreative Elemente und Qualifikationselemente der Facharbeiter gesetzt werden. LEIBINGER: In Zukunft sollen neue Produktfelder, so z.B. im Umweltbereich, gesucht werden. Es sollen neue Verfahren entwickelt werden. Die Beseitigung von Sondermüll soll vom Hersteller mitübernommen werden.
0:04:15; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Gewerkschaft: IG Metall
Krise
Wirtschaftsbranche: Maschinenbauindustrie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ