Wiederbesetzung des durch den Tod des ehemaligen löwenstein-wertheimschen Vorreiters David Keyser und seiner Witwe Magdalena erledigten Fruchtmesserdienstes in Wertheim durch den Weinbergs- und Wiesenmann Andreas Heger
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Rep. 18 Nr. 129
26/7
) W.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Rep. 18 Dienersachen
Dienersachen >> Buchstabe H
(1721-1749)
Enthält auch: Ersetzung des bei der löwenstein-wertheimschen Kellerei und der löwenstein-wertheimschen gemeinschaftlichen Rentei in Wertheim üblichen Kastenschwands von 2 % durch eine dem Hofverwalter M[atthäus] Pitka zu übertragende Gegenschreiberei (Gegenverschluss); Bericht des Kellers G[eorg] C[aspar] Rigel über die Bewerbungen des Kammerboten [Anton] Wünsch (Wüntsch), des Johannes Breydenbach, Mehlhändler [in Wertheim], und des Kilian Lang, Maurer aus Holzkirchhausen, um den Fruchtmesserdienst; Bewerbungen des Bernhard Lutz, Bürger und Häcker in Wertheim und ehemaliger Oberknecht auf dem löwenstein-wertheimschen Haidhof, und des vom Fürsten Carl Thomas nach Mainz empfohlenen Matthes Fürst, Reitknecht in Wertheim, um den Fruchtmesserdienst; Bitte des Matthäus Keyser auch namens seines Bruders Carl um ein Gnadengeld, die Übernahme der Bestattungskosten ihrer Mutter Magdalena Keyser und die Ausbildung des Matthäus zum Vorreiter, Bericht der Hofkammer über die Versehung des Fruchtmesser-, Weinbergs- und Wiesendienstes durch Johann Martzel und die Aufteilung dieser Dienste auf den Adjukten Martzels, den Weinbergs- und Wiesenmann Andreas Heger, und den Vorreiter und Fruchtmesser Keyser; Bericht der Hofkammer über die Einrichtung der Gegenschreiberei in Wertheim und die Gegenvorstellungen des Kellers Rigel, des Hofverwalters Pitka und das Kammerrats und Rentsmeisters [Johann Christoph] Birckenstock
Darin: Ersetzung des Fronbrots und -weins bei der Besoldung des Kanzleidieners Christian Patsch und des Weinbergsmanns [Johann Martzel] durch eine Korn- und Weinbesoldung (Abschrift), 1721; Bericht des M[atthäus] Pitka über die Besoldung des Weinbergsmanns Zacharias Martzel und seines Sohnes, des Weinbergsmann Johann Martzel (Abschrift), 1749
Darin: Ersetzung des Fronbrots und -weins bei der Besoldung des Kanzleidieners Christian Patsch und des Weinbergsmanns [Johann Martzel] durch eine Korn- und Weinbesoldung (Abschrift), 1721; Bericht des M[atthäus] Pitka über die Besoldung des Weinbergsmanns Zacharias Martzel und seines Sohnes, des Weinbergsmann Johann Martzel (Abschrift), 1749
Hofkammer
1 Bü.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ