Thonys Schade, Richter zu Attendorn, schlichtet den Streit zwischen dem Kloster Ewich und Guckel Hegener, Bürger zu Attendorn, und seiner Frau Elseke um Zehntlöse, Kornzehnte, schmale Zehnten und alle Zehnten des Hofes to den Eyken im Ksp. Attendorn im Verein mit Jacob Reeckert, Jacob Pailsol, beide Bürgermeister, und Teilman Pels, Rechner, folgendermaßen: Guckel und Elseke übergeben dem Kloster die Urkunde, die sie von Diderich Jageduvel, dem die Zehnten verpfändet waren, erhalten haben und zahlen den Zehnten wie von altersher; das Kloster zahlt Guckel und Elseke 10 rhein. Gulden, und zwar 5 in bar und 5 in einer Memorie für beide. Da nach Guckeis Tod Johan des Vederen Sohn von Drolshagen, der zweite Mann der Elsike, auch mit dem Kloster wegen des Zehnten in Streit geriet, beantragten alle Beteiligten bei Thonys Schade und den 3 anderen Schiedsrichtern Wiederholung des Schiedsspruchs wie oben. Prior und Konvent bezeugen mit 3 Zeugen: Henneken van Merckelinchusen, Hans Graart van Hunswinkel, Henneken Eblinchagen, daß seit 50 Jahren aus dem Hof ten Eyker Zehntlöse, Kornzehnte, Heuzehnte, schmale Zehnten und andere Zehnten bezahlt worden wären. Siegel des Richters. Zeugen: de Vedder von Drolshagen, Gobel Schroder, Hennesken Segebode, Peter Reeckert, Hans Bergendail. des dinxstdages na pinxsten