Streit um die Nutzung eines Waldes, genannt der obere Busch, gelegen bei der Landwehr des Reichs von Aachen, den der Appellant als Inhaber der Vogtei Burtscheid beansprucht. Die Appellaten erheben zunächst die Einrede der Desertion gegen die Appellation und dann eine Gerichtsstandeinrede gegen das RKG. Das Gericht von Brabant sei in dieser Angelegenheit zuständig, da die Vogtei ein Lehen des Herzogtums Brabant sei. Der Appellant sei seiner Vogtrechte verlustig gegangen, weil er versäumt habe, um seine Belehnung beim Herzog von Limburg und Brabant nachzusuchen. 1515 beendet Kaiser Maximilian I. das Verfahren am RKG und evoziert die Sache auf Intervention des Prinzen Karl von Spanien und um Schaden vom Herzogtum Brabants abzuwenden an sein Gericht.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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