Deutscher Orden, Regierung Mergentheim: Balleien und Kommenden außerhalb Württembergs (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 272 a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 >> Deutscher Orden >> Regierung Mergentheim
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält im Zuge der Extraditionen des 19. Jahrhunderts nicht ausgefolgte Urkunden und Akten der Regierung und des Deutschordenshauptarchivs zu den Kommenden Weinheim, Speyer, Frankfurt-Sachsenhausen, (Kron-)Weißenburg, Nürnberg, Münnerstadt, Hüttenheim-Nenzenheim, Köln, Altenbiesen, Maastricht, Troppau und Eger.
Vorbemerkung: Der vorliegende Bestand enthält Akten der Regierung und des Deutschordenshauptarchivs in Mergentheim über Balleien und Kommenden außerhalb des Gebiets des späteren Königreichs Württemberg. Der ältere Teil des Bestands wurde bei der Neuverzeichnung der Restbestände des Deutschen Ordens in den Jahren 1976/77 von Dorothea Bader formiert und im April 1987 unter der neuen Signatur B 272a in die Reihe der Deutschordensbestände eingegliedert. Er enthält Akten der Regierung Mergentheim zu den Kommenden Weinheim, Speyer, Frankfurt-Sachsenhausen, (Kron-)Weißenburg, Nürnberg, Münnerstadt, Hüttenheim-Nenzenheim, Köln, Altenbiesen und Maastricht (Belgien), Troppau und Eger (Tschechische Republik). 1996 übergab das Hauptstaatsarchiv Stuttgart anlässlich der Auflösung seiner Y-Bestände (Extradenda) 36 Urkunden und 8 Urkundenabschriften und Akten an das Staatsarchiv Ludwigsburg mit der Bitte, sie an die zuständigen Archive weiterzuleiten. Die Urkunden des Deutschen Hauses Frankfurt wurden an das Hessische Hauptstaatsarchiv Wiesbaden abgegeben, die Urkunden des Deutschen Hauses Mainz an das Hessische Staatsarchiv Darmstadt. Zwei Kopialüberlieferungen erhielt zuständigkeitshalber das Hessische Staatsarchiv Marburg, eine Urkunde das Staatsarchiv Nürnberg. Zwei Urkunden wurden an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart zurückgegeben. Drei Urkunden waren in den hier verwahrten Bestand B 351, Deutscher Orden: Ballei Lothringen, einzureihen. 13 Urkunden und 5 Aktenstücke, alle Provenienz Regierung bzw. Deutschordenshauptarchiv in Mergentheim, wurden durch d. U. in den Bestand B 272a eingeordnet. Sie betreffen die Kammerhäuser Mainz und Frankfurt und die Balleien Marburg und Thüringen. - Bei der Verzeichnung wurde die Bestandsbezeichnung leicht geändert (Balleien und ...). Urkunden und Akten wurden getrennt verzeichnet. Die neuen Titelaufnahmen enthalten gegenüber den unverändert belassenen des Altbestands Angaben über die alten Signaturen und über die Provenienz; der ursprüngliche und der neu hinzugekommene Teil des Bestands sind somit unschwer voneinander zu unterscheiden. Ludwigsburg, September 1997 Dr. Hofmann
Retrokonversion und Digtalisierung der Urkunden: Das Findbuch zum vorliegenden Bestand wurde im Jahr 2012 durch Frau Elvira Grammer retrokonvertiert. Die Titelaufnahmen zu den Urkunden wurden mit Digitalisaten verknüpft, die mit finanzieller Unterstützung der Wüstenrot Stiftung durch den Verein ICARUS im April/Mai desselben Jahres erstellt worden waren. Ludwigsburg, im Juli 2012 Maria Magdalena Rückert
Der Bestand enthält im Zuge der Extraditionen des 19. Jahrhunderts nicht ausgefolgte Urkunden und Akten der Regierung und des Deutschordenshauptarchivs zu den Kommenden Weinheim, Speyer, Frankfurt-Sachsenhausen, (Kron-)Weißenburg, Nürnberg, Münnerstadt, Hüttenheim-Nenzenheim, Köln, Altenbiesen, Maastricht, Troppau und Eger.
Vorbemerkung: Der vorliegende Bestand enthält Akten der Regierung und des Deutschordenshauptarchivs in Mergentheim über Balleien und Kommenden außerhalb des Gebiets des späteren Königreichs Württemberg. Der ältere Teil des Bestands wurde bei der Neuverzeichnung der Restbestände des Deutschen Ordens in den Jahren 1976/77 von Dorothea Bader formiert und im April 1987 unter der neuen Signatur B 272a in die Reihe der Deutschordensbestände eingegliedert. Er enthält Akten der Regierung Mergentheim zu den Kommenden Weinheim, Speyer, Frankfurt-Sachsenhausen, (Kron-)Weißenburg, Nürnberg, Münnerstadt, Hüttenheim-Nenzenheim, Köln, Altenbiesen und Maastricht (Belgien), Troppau und Eger (Tschechische Republik). 1996 übergab das Hauptstaatsarchiv Stuttgart anlässlich der Auflösung seiner Y-Bestände (Extradenda) 36 Urkunden und 8 Urkundenabschriften und Akten an das Staatsarchiv Ludwigsburg mit der Bitte, sie an die zuständigen Archive weiterzuleiten. Die Urkunden des Deutschen Hauses Frankfurt wurden an das Hessische Hauptstaatsarchiv Wiesbaden abgegeben, die Urkunden des Deutschen Hauses Mainz an das Hessische Staatsarchiv Darmstadt. Zwei Kopialüberlieferungen erhielt zuständigkeitshalber das Hessische Staatsarchiv Marburg, eine Urkunde das Staatsarchiv Nürnberg. Zwei Urkunden wurden an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart zurückgegeben. Drei Urkunden waren in den hier verwahrten Bestand B 351, Deutscher Orden: Ballei Lothringen, einzureihen. 13 Urkunden und 5 Aktenstücke, alle Provenienz Regierung bzw. Deutschordenshauptarchiv in Mergentheim, wurden durch d. U. in den Bestand B 272a eingeordnet. Sie betreffen die Kammerhäuser Mainz und Frankfurt und die Balleien Marburg und Thüringen. - Bei der Verzeichnung wurde die Bestandsbezeichnung leicht geändert (Balleien und ...). Urkunden und Akten wurden getrennt verzeichnet. Die neuen Titelaufnahmen enthalten gegenüber den unverändert belassenen des Altbestands Angaben über die alten Signaturen und über die Provenienz; der ursprüngliche und der neu hinzugekommene Teil des Bestands sind somit unschwer voneinander zu unterscheiden. Ludwigsburg, September 1997 Dr. Hofmann
Retrokonversion und Digtalisierung der Urkunden: Das Findbuch zum vorliegenden Bestand wurde im Jahr 2012 durch Frau Elvira Grammer retrokonvertiert. Die Titelaufnahmen zu den Urkunden wurden mit Digitalisaten verknüpft, die mit finanzieller Unterstützung der Wüstenrot Stiftung durch den Verein ICARUS im April/Mai desselben Jahres erstellt worden waren. Ludwigsburg, im Juli 2012 Maria Magdalena Rückert
13 Urkunden, 29 Büschel (1,1 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Deutscher Orden (Tektonik)
- Regierung Mergentheim (Tektonik)
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