Der Schneider Johann Stromer ("Stromair") und der Kürschner Balthasar Haim, beide Bürger zu Ulm, Georg Menz von Söflingen [Stadt Ulm] und seine Ehefrau Christina Stromer, der Steinmetz Johann Glöcklin und seine Ehefrau Margarete Stromer sowie der Pergamentmacher ("birmiter") Ulrich Sünzel als Bevollmächtiger des Ulrich Haim zu Mindelheim [Lkr. Unterallgäu] bekennen: Ihnen stehen jährlich 6 rheinische Gulden als Zins zu. Davon gefallen 5 Gulden von der Mühle des Peter Stierlin in Hochwang ("Hohenwanng") [Stadt Ichenhausen/Lkr. Günzburg]. Sie wurden am 11. Juni ("vff sambstag vor sannt Vits des hayligenn martrers tage") 1496 von Peter Stierlin gekauft [A Urk. lfd. Nr. 2783] 1 Gulden gefällt von Haus und Hofstatt des Johann Schaupp von Nellingen ("Na/e/llingen") [Alb-Donau-Kreis] in Nellingen. Er wurde am 5. Juli ("vff affterma/e/ntag nach sannt Vlrichs tag") 1491 von Johann Schaupp gekauft. Diesen Zins haben sie von ihrem verstorbenen Bruder bzw. Vetter Matthias Haim geerbt. Sie verkaufen ihn nun an die Pfarrkirchenbaupflege in Ulm und ihre Vewalter, die Ulmer Ratsherren Dr. Johann Wespach, Johann Schuchlin und Konrad Rietmann. Dafür haben sie von den Käufern 120 rheinische Gulden erhalten. Den Zinspflichtigen steht allerdings das Recht zu, ihren Zins wieder abzulösen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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