Nicht angeführt (Zeugenaussage der obg. Zeugin über Häftlinge aus dem Konzentrationslager Flossenbürg), Kommando Plattling.
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0.4, 047/0429a
former reference number: Flossenbürg 1
former reference number: 266, Folio 77
former reference number: 266a, Folio 77
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Flossenbürg >> Evakuierung und Befreiung
21.05.1945
Zeugin ist ab 1940 im Krankenhaus Plattling angestellt. Am 29.04.1945 wurden nachmittags 17 schwerkranke Häftlinge vom poln. Arzt Dr. Stanislaus Jedlicar ins Krankenhaus Plattling gebracht. Sie kamen vom Konzentrationslager in Höhenrain, ca. 200 m von hier. Ein Teil fuhr im Wagen, der Rest taumelte hinterher. Wir gaben ihnen Erste Hilfe und sie wurden gebadet und desinfiziert. Sie wurden in eine geheizte Unterkunft gebracht und verpflegt. Alle Kranken waren sehr unterernährt und hatten unverheilte Wunden auf Kopf und Körper. Einer sah aus wie ein Typhuskranker. Einige hatten Phlegmone, Lungenentzündung, Herzschwäche und viele hatten Diarrhoe.
Konzentrationslager Flossenbürg, Zeugin Maria-Reinharda Rast
Art: Fotokopie vom Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ