(Walpurga zu Gleichen und Tonna)
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E 82, Nr. 39 (Benutzungsort: Wernigerode)
E 82 (Benutzungsort: Wernigerode) Urkunden der Familie von Knorr
Urkunden der Familie von Knorr >> 01. Urkunden
1590 Aug. 11
Urkunden
Inhalt: Lehnbrief der verw. Gräfin Walpurga zu Gleichen und Tonna, geb. Gräfin zu Spiegelberg und Pyrmont, in Vormundschaft ihrer Söhne Philipp Ernst, Hans Ludwig und Georg für Wilhelm Knorr zu Sollstedt über ein Gehölz unter der hohen Warte, die Wüstungen Tuttensöden, Egenroda mit der Trift, Ebelderode mit dem Kirchlehen und der Trift, den Wald zwischen Tuttensöden und den Wiesen, das Gehölz Schalckenrode, die Ländereien zwischen der Flur zu Sollstedt und dem genannten Gehölze und die Fischerei auf der Unstrut innerhalb bestimmter Grenzen.
Datumszitat: "Dienstag nach Laurentii."
Beglaubigungen: Siegel
Siegelreste/-verluste: anh. Siegel in Holzkapsel
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Pergament
Datumszitat: "Dienstag nach Laurentii."
Beglaubigungen: Siegel
Siegelreste/-verluste: anh. Siegel in Holzkapsel
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Pergament
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:29 MESZ