Dexheim, 1591.01.30. Wentz Jung von Schwabsburg ("Schwabspergk") und seine Ehefrau Fides verkaufen 1 1/2 fl. Oppenheimer Währung Wiederkaufsgült, fällig an Sebastiani, Ast Lutzen und Jakob Pfeiffer als den Kirchengeschworenen der Kirche Dexheim für 30 fl. und verlegen zu Unterpfand folgende Güter in Niersteiner Markung: 1 1/2 Morgen Acker am "Leymmen" (Angrenzer: Hans Gniek und der Verkäufer), eigen; 1/2 M. daselbst (A. die Martinspfarrei, Mattheis Bayer), eigen; 1/2 M. an der "Scha[...]bach" (A. Wilhelm Bawer, Hans Herdt), eigen, jedoch vorbehalten die Obrigkeit des Pfalzgrafen und des Burgmanns. S. des Gerichts (Oberschultheiß und Schöffen) zu Nierstein. "Gegen Nierstein den 20ten January vff Sebastiani [...] funffzehenhundert neuntzig vnd eins".
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Dexheim, 1591.01.30. Wentz Jung von Schwabsburg ("Schwabspergk") und seine Ehefrau Fides verkaufen 1 1/2 fl. Oppenheimer Währung Wiederkaufsgült, fällig an Sebastiani, Ast Lutzen und Jakob Pfeiffer als den Kirchengeschworenen der Kirche Dexheim für 30 fl. und verlegen zu Unterpfand folgende Güter in Niersteiner Markung: 1 1/2 Morgen Acker am "Leymmen" (Angrenzer: Hans Gniek und der Verkäufer), eigen; 1/2 M. daselbst (A. die Martinspfarrei, Mattheis Bayer), eigen; 1/2 M. an der "Scha[...]bach" (A. Wilhelm Bawer, Hans Herdt), eigen, jedoch vorbehalten die Obrigkeit des Pfalzgrafen und des Burgmanns. S. des Gerichts (Oberschultheiß und Schöffen) zu Nierstein. "Gegen Nierstein den 20ten January vff Sebastiani [...] funffzehenhundert neuntzig vnd eins".
U / 1591 Januar 30 / 20
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
30.01.1591
Pfarrkirche Dexheim
Ausfertigung. Perg. S. fehlt.
Urkunden
Austausch nach Darmstadt 1935.
Bawer, Wilhelm
Bayer, Mattheis
Gniek, Hanss
Herdt, Hanss
Jung, Wentz
Jung Fides
Lutz, Ast
Pfeiffer, Jacob
Dexheim
Nierstein
Schwabsburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ