Wendel Kuder und seine Ehefrau Anna von "Halpronn" [Heilbronn], gefangengesetzt zu Brackenheim, weil sie dem obrigkeitlichen Gebot, Brackenheim zu verlassen, nicht nachgekommen waren, sondern sich weiterhin in der Stadt aufhielten, zumal sie nämlich nicht wagen durften, nach Heilbronn zu gehen, da Anna die Stadt verboten worden war, und sie über den Rhein geschworen hatte, dieser Urfehde aber brüchig geworden war, schwört Urfehde und verspricht, die Vogtei zu verlassen und ohne besondere Erlaubnis des Landesherrn ihr Leben lang nicht mehr dahin zurückzukehren