Der Ulmer Bürger Simon Ott verkauft dem Ulmer Münster und seinen Pflegern Kraft Löw ("Leow"), Heinrich Falb und Burkhard Wäckerlin, alle Bürger zu Ulm, sein Haus mit Stadel, Garten und Hofstatt in Pfuhl ("Pfu/o/l") [Stadt Neu-Ulm] neben dem Haus des Walter Märlin sowie seinen Acker hinter dem Stadel zwischen den Äckern des Helmlin und des Ülin. Von dem Haus stehen dem Goldschmied Jodok ("Jos") Strälin jährlich 5 Schilling Heller und 4 Herbsthühner als Erstzins und dem Schuhmacher Johann Schacher 2 rheinische Gulden als ablösbarer Afterzins zu. Von dem Acker erhält die Heiligenpflege in Pfuhl jährlich 0,5 Muth Öl, wenn er bebaut wird, sowie der Pfarrer zu Pfuhl 2 Schilling Heller. Die Käufer haben ihm dafür 115 rheinische Gulden bezahlt.