Heinrich Winkelhofer, Stadtschreiber zu Schwäbisch Hall, Friedrich Schletz und Endres Wiener, Vogt zu Limpurg, schlichten als Schiedsrichter die zahlreichen, zuletzt vor dem kaiserlichen Kammergericht anhängig gewesenen, teilweise gewaltsamen Nachbarschaftsstreitigkeiten zwischen dem inzwischen verstorbenen Schenken Jörg von Limpurg und der Reichsstadt Hall um Liegenschaften, das Zollhaus der Schenken (wo?), Nutzung und Bannung von Gehölzen (u.a. in Unterlimpurg) und die Behinderung des städtischen Salzsiedebetriebs. Die Schiedsrichter erklären alle Feindschaft und Irrungen sowie die bis zum heutigen Tag geltend gemachten wechselseitigen Forderungen und Ansprüche für aufgehoben, entscheiden einige der Streitpunkte in der Sache (etwa Bauweise, Größe, Einrichtung und tägliche Besetzungsdauer des limpurgischen Zollhäuschens) und behalten andere (etwa die Holznutzung in Unterlimpurg), falls die Schenken diesbezüglich auf ihrem Standpunkt beharren sollten, dem rechtlichen Austrag durch den Rat der Stadt Nürnberg vor.