Der Ulmer Bürger Ulrich Rottengatter und seine Ehefrau Ursula geborene Langenauer bekennen: Ulrich Rottengatter hat eine ewige Messe an dem Altar, den er im Ulmer Münster zuunterst an dem großen Pfeiler in der Abseite gegen die Steinhütte errichtet hat, gestiftet. Zur Dotation dieser Messe hat er einen jährlichen Zins von 40 rheinischen Gulden, der nicht abgelöst werden kann, vorgesehen. Der Zins gefällt von seinem Dorf Hürben ("Hurbi, Hurbin") [Stadt Krumbach/Lkr. Günzburg] an der Kammel ("Kamlach") bei Krumbach [Lkr. Günzburg]. Diesen Zins hat er nun, um die Stiftung zu vollenden, dem für die Messe zuständigen Kaplan Jakob Kupferschmied und allen nachfolgenden Kaplänen übergeben. Er verpflichtet sich für sich und alle nachfolgenden Besitzer des Dorfes Hürben, dem Kaplan diesen Zins jedes Jahr zu bezahlen, und zwar die Hälfte am 24. Juni ("vff sannt Johannstag zu sonnwennden") und die andere Hälfte am 27. Dezember ("vff sannt Johannstag zu den Wyhennachten").

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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