Katharina, Witwe des Kunz Jäger (Cuntzlel Jegers), schreibt ihrem Vetter Hans Jäger, Küchenschreiber zu Heidelberg, dass dieser vernommen habe, dass Kunz ein Stiefbruder haben soll. Der Stiefbruder existiere tatsächlich, es sei aber nicht kundig, ob er noch leben würde oder nicht. Der Stiefbruder heisst Hensel Necker (Neckerhennsel), er und Kunz seien aber keine Halb- sondern Stiefbrüder. Auf Hans' Erkundigungen kann Katharina noch berichten, dass Kunz' Mutter einen Mann genommen habe, der einen Sohn vorher gehabt hätte, mehr wisse sie nicht (ee er zw ir ist kumen nit mer dan vil guter nacht).