Maria geborene Huber von Hörvelsingen [Stadt Langenau/Alb-Donau-Kreis], die Witwe des Peter Glöcklin, bekennt, dass ihr die Pfleger Johann Abraham Ehinger von Balzheim [Alb-Donau-Kreis] und Franz Ritter sowie der Hofmeister Philipp Zallinger des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] auf Lebenszeit ein Feldlehen des Spitals in Hörvelsingen, das zuvor ihr verstorbener Ehemann bewirtschaftet hat [vgl. A Urk. lfd. Nr. 3761 von 1555 Juli 8], verliehen haben. Dazu gehören 13,5 Jauchert Äcker. Sie verpflichtet sich, das Lehen in gutem Kulturzustand zu halten und dem Spital davon jährlich 13,5 Imi Fesen, das Imi zu 8 Viertel gerechnet, und 4 Hühner nach Ulm zu liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung und nach ihrem Tod fällt das Lehen an das Spital zurück.