Wolff Gerhart, Oberschultheiß, Johann Schuessen, Unterschultheiß und Schöffe, Closs Habel, Johannes Recker, Wendel Weydtman, Peter Haan, Georg Schneidter, Marx Riepp, Riesshenns Johann, Michael Koburger, Theiss Heinekeler, Feyen Clöss, Theiss Dönges, Johann Wenz der Jüngere und Hans Konrad Krug, Schöffen des Gerichts zu Mosbach und Biebrich, bekunden, daß ihr Mitbürger Konrad Zieschenbach und seine Hausfrau Anna an Hans Konrad Rumpfeldt, Keller des Hospitals Klarenthal, 5 Gulden Jahresrente um 100 Gulden Kapital verkauft und auf genannte Güter versichert haben.
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Wolff Gerhart, Oberschultheiß, Johann Schuessen, Unterschultheiß und Schöffe, Closs Habel, Johannes Recker, Wendel Weydtman, Peter Haan, Georg Schneidter, Marx Riepp, Riesshenns Johann, Michael Koburger, Theiss Heinekeler, Feyen Clöss, Theiss Dönges, Johann Wenz der Jüngere und Hans Konrad Krug, Schöffen des Gerichts zu Mosbach und Biebrich, bekunden, daß ihr Mitbürger Konrad Zieschenbach und seine Hausfrau Anna an Hans Konrad Rumpfeldt, Keller des Hospitals Klarenthal, 5 Gulden Jahresrente um 100 Gulden Kapital verkauft und auf genannte Güter versichert haben.
18, U 123
18 Kloster Klarenthal, Klarissen
Kloster Klarenthal, Klarissen >> Urkunden >> 1601-1700
1616 Juni 25
Original, Pergament, mit Unterschrift des Wiesbadener Notars Johann Eckart Leenbach, Gerichtssiegel ab
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geschehen zu Mossbach Dinstag nach S. Joanni baptistae, so da war der funff und zwanzigste Tag Monats Juny, in dem Jahr ... 1616
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ