Günther, Hans Peter (Landesposaunenwart) (Bestand)
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Günther, Hans Peter (Landesposaunenwart) Günther, Hans Peter (Landesposaunenwart) Günther, Hans Peter (Landesposaunenwart)
Landeskirchliches Archiv der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland (Archivtektonik) >> 5 Nachlässe, Handakten und personengeschichtliche Sammlungen
1951-2011
Bestandsbeschreibung: Hans Peter Günther wurde am 16. Mai 1941 in Plau am See geboren, wuchs in Halberstadt auf und studierte in Halle Kirchenmusik. Nach dem Studium wurde 1964 Organist in Jarmen. 1965 wurde er zum Landessingwart und Posaunenwart der Pommerschen Evangelischen Kirche berufen und arbeitete in diesem Amt bis zum Eintritt in den Ruhestand 2006.
Zu seinem 60. Geburtstag Im Jahr 2001 wurde ihm in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Singe- und Posaunenarbeit der Titel „Kirchenmusikdirektor“ (KMD) verliehen.
Am 8. September 2015 verstarb Hans Peter Günther im Alter von 74 Jahren in Greifswald.
1968 gründete er den "Zingster Singkreis - Jugendchor der Pommerschen Evangelischen Kirche". Eine Initiative war 1976 die Weihnachtliche Bläsermusik im Kerzenschein, aus der eine jährlich stattfindende Veranstaltung wurde.
Hans Peter Günther war zusätzlich Obmann des Chorwerkes der Pommerschen Evangelischen Kirche, war Mitglied im Landesausschuss des Kirchentages und Honorardozent am Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft an der Universität Greifswald.
Zudem war Hans Peter Günther als Komponist und Arrangeur tätig. Aus seinen Händen stammen Fanfaren, Choralsätze und mehrchörige Werke. Von größerem Bekanntheitsgrad ist seine Bearbeitung des In dulci jubilo von Michael Praetorius und seine Greifswalder Weihnachtsfanfare.
Zu seinem 60. Geburtstag Im Jahr 2001 wurde ihm in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Singe- und Posaunenarbeit der Titel „Kirchenmusikdirektor“ (KMD) verliehen.
Am 8. September 2015 verstarb Hans Peter Günther im Alter von 74 Jahren in Greifswald.
1968 gründete er den "Zingster Singkreis - Jugendchor der Pommerschen Evangelischen Kirche". Eine Initiative war 1976 die Weihnachtliche Bläsermusik im Kerzenschein, aus der eine jährlich stattfindende Veranstaltung wurde.
Hans Peter Günther war zusätzlich Obmann des Chorwerkes der Pommerschen Evangelischen Kirche, war Mitglied im Landesausschuss des Kirchentages und Honorardozent am Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft an der Universität Greifswald.
Zudem war Hans Peter Günther als Komponist und Arrangeur tätig. Aus seinen Händen stammen Fanfaren, Choralsätze und mehrchörige Werke. Von größerem Bekanntheitsgrad ist seine Bearbeitung des In dulci jubilo von Michael Praetorius und seine Greifswalder Weihnachtsfanfare.
Günther, Hans Peter (Landesposaunenwart) | 1951-2011
1,2 lfd. Meter
Archivbestand
Literatur: Dittmer, Frank: Hans Peter Günther: Seine segensreichen Spuren klingen weiter; Ein Nachruf, veröffentlicht von der Pommerschen Evangelische Kirche
Siekmeier, Elke: Nachruf Hans-Peter Günther - ein Leben für die Kirchenmusik. Posaunenwerk Mecklenburg-Vorpommern, Rundbrief 3/2015, S. 88-92
Siekmeier, Elke: Nachruf Hans-Peter Günther - ein Leben für die Kirchenmusik. Posaunenwerk Mecklenburg-Vorpommern, Rundbrief 3/2015, S. 88-92
Greifswald
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.10.2025, 12:16 MESZ
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