Der Würzburger Bischof Julius [Echter von Mespelbrunn] entscheidet Streitigkeiten zwischen dem Landgrafen Georg Ludwig von Leuchtenberg und dem Administrator des Klosters St. Stephan in Würzburg über die Einnahme der Erbhuldigung, die Abhaltung der Gerichte und den Bezug des Novalzehnten in Vilchband. Hinsichtlich des Freihofes dort, den der Landgraf vom Deutschen Orden gekauft hat, entscheidet der Bischof, dass er den Hof an das Kloster St. Stephan zurückgeben soll. Dafür erhält er von diesem entweder 6000 Gulden in bar, oder das Kloster bezahlt dem Deutschen Orden den vereinbarten Preis von 5500 Gulden für den Hof und dem Landgrafen 500 Gulden. Aussteller: Bischof von Würzburg. Empfänger: Kloster St. Stephan