Beschuldigter: Rapp, Albert alias Ruppert, Alfred, * 16.11.1908, Schorndorf Dienstgrad: SS-Obersturmbannführer und Chef des Einsatzkommandos 7a Einsatzgruppe B (Nebe) Tatbestand: Rapp wird beschuldigt, als Führer des Sonderkommandos (Einsatzkommando) 7a an Massenexekutionen von mehreren tausend Juden verantwortlich mitgewirkt zu haben Tatort: Frontlinie nördlich der Rollbahn Smolensk-Moskau Tatzeit: Januar 1942-Januar 1943 Az.: LKA BW PA 59 141/60, StA Essen 29 Ks 1/64, Voruntersuchung des Landgerichts Essen Az. VU 12/61, ZSt LB II 202 AR-Z 96/60 Bemerkung: Rapp lebte bis zu seiner Festnahme unter dem Aliasnamen "Alfred Ruppert" in Essen und betrieb dort einen Buchverlag. Er wurde durch das Schwurgericht des Landgerichts Essen vom 29. März 1965 wegen gemeinschaftlichen Mordes in 1.180 Fällen zu 10mal lebenslangem Zuchthaus verurteilt. Das Urteil wurde vom Bundesgerichtshof bestätigt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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