Die Ehepaare Jan Hoen und Lisbeth Bongers und Henrich Hoen und Helena ter Horst bekunden, dass der Dekan Theodor von Berchem und der Portar Philipp Wilhelm de Pütz ihnen 800 Taler klevischer Währung geliehen haben, die aus dem Verkauf der Mobilien des Kanonikers Johann Casimir Provener stammen und den Armen legiert sind. Mit diesem Geld haben sie den Anteil der Catharina Buiren, die Profess im Kloster Hagenbusch (-bosch) ablegen soll, an 4½ holländischen Morgen angekauft. Dieses Land liegt zwischen der großen Gönschen Taxenkamp und der Ley bzw. zwischen Joris kamp und dem Anteil des Gindericher Pastors Arnold Hollants. Sie geloben, die 800 Taler mit 4 Prozent jährlich bis zur Ablöse, die ein Vierteljahr zuvor anzukündigen ist, an den Elemosinar zu verpensionieren. Sie können die Anleihe um 100 Reichstaler verringern. Als Sicherheit setzen sie alle ihre Güter, insonderheit das genannte angekaufte Land zu Unterpfand, woran der Elemosinar sich im Fall der Nichtzahlung von Kapital, Zinsen und Kosten mit Pfand und Pfandschließung ohne Gerichtsverfahren schadlos halten kann, wogegen keine Einreden und Rechtsbehelfe sie schützen sollen, auf welche sie hiermit verzichtet haben. - Sie haben diese Rekognition unterschrieben und von dem Notar Wilhelm Jansen schreiben und unterschreiben lassen. So geschehen Xanten den 25 Ian. 1721.