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Diverse landfiskalische Anzeigen
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 8 Fiskalische Sachen bzw. Sachen des Landfiskals
1674-1699
Enthält: Anzeigen der Fiskale Michael Grabo (1674), Elard Meier (1681-1684) und Gregor Ahrensen (1685-1699) mit nachfolgenden Regierungsverfügungen, Protokollen und Berichten, u.a. wegen folgender Punkte (teils mit Anlagen): - wegen Entheiligung des Sabbats durch den Rat zu Buxtehude (1674), den Amtmann Andreas Meier zu Neuenwalde (1682), einige Einwohner zu Basbeck, die Köche Wilhart von Felten zu Bremervörde und seinen Bruder Matthies von Felten zu Bederkesa, den Pastor Liborius Armenstedt in Uthlede, Jürgen Ehlers in Bargstedt und Dr. Johann Georg Wolff, Obervogt im Land Wursten (1685); wegen Verspielens eines Pferdes durch den Amtmann Samuel Friedrich Riedel zu Himmelpforten (1681), den Akziseeinnehmer Johann Albrecht Matthiessen in Lehe, den Holzvogt Hans Zacharias Kalenberg in Zeven (1687), den Junker Caspar Friedrich Schulte zu Kuhmühlen, den Junker Jürgen Korff im Land Kehdingen, Freiburgischer Teil (1688), den Broyhanbrauer in Agathenburg, Daniel Hinke (1697), wegen Verspielens eines Schweines durch den Ottersberger Amtsbevollmächtigten Hinrich Lämmermann in Buchholz (1687) und wegen Verspielens eines Ringes, einer Flinte und Tabaksdose, auch wegen Entheiligung des Sabbats, durch den Einnehmer Gustav Bock zu Burgdamm (1696); wegen verbotenen Holzfällens durch Cordt Claßen in Köhlen (1682, mit gedrucktem Patent vom 1. August 1681); wegen ausgegrabener junger Bäume durch den Pastor Petrus Bargstedt zu Bargstedt (1683/84); wegen Schafbier-Gabe durch den Junker Caspar Friedrich Schulte zu Kuhmühlen, den Pastor Hermann Balthasar Rieffestahl zu Elsdorf, den Küster zu Wilstedt (1685) und Arp Bardenhagen zu Nieder Ochtenhausen (1686); wegen Verweigerung der Stader Sechslinge (Münze) durch den Akzise-Pächter im Alten Land (1686); wegen unnützen Schießens und Brandes im Dorf Elm (1687); wegen Übertritten gegen die Ordonannz (1689, mit gedruckter Ordonannz vom 2. August 1689); wegen verweigerter Abholung des auszuschenkenden Biers beim Sekretär Rapicani in Zeven durch die Krüger in den Börden Selsingen, Sittensen, Elsdorf und Heeslingen (1690); wegen freien Passierens von Waren an der Zollstätte in Rotenburg durch den Zollverwalter Johann Clapmeyer (1697, mit gedrucktem Regierungspatent vom 20. März 1696); wegen zu teuer verkauften Roggens durch Claus und Hinrich Schütte sowie Tönjes Beckmann in Burweg (Datum unleserlich)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.