Archipresbyter, Kämmerer und das ganze Kapitel zu Ottersweier bestätigen die Investitur des Philipp Willemann, Rektor des Jesuitenkollegs Baden, mit dem Rektorat zu Ottersweier, welches dem Jesuitenkolleg zusammen mit der dortigen Pfarrkirche und dem Patronat durch Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden als Ergänzung zur Fundation des Jesuitenkollegs mit Einverständnis des Erzbischofs von Straßburg übereignet worden ist, unter näher genannten Bedingungen. Außerdem werden folgende Amtsträger der Jesuiten in das Landkapitel zu Ottersweier aufgenommen: Rektor, Superior zu Ottersweier, Pfarradministrator zu Ottersweier, zwei Kapläne wechselweise.
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Archipresbyter, Kämmerer und das ganze Kapitel zu Ottersweier bestätigen die Investitur des Philipp Willemann, Rektor des Jesuitenkollegs Baden, mit dem Rektorat zu Ottersweier, welches dem Jesuitenkolleg zusammen mit der dortigen Pfarrkirche und dem Patronat durch Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden als Ergänzung zur Fundation des Jesuitenkollegs mit Einverständnis des Erzbischofs von Straßburg übereignet worden ist, unter näher genannten Bedingungen. Außerdem werden folgende Amtsträger der Jesuiten in das Landkapitel zu Ottersweier aufgenommen: Rektor, Superior zu Ottersweier, Pfarradministrator zu Ottersweier, zwei Kapläne wechselweise.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 436 U 108
C Nr. 4
436 Zugang 1890-34 Nr. A 52
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 436 Studienfonds Rastatt
Studienfonds Rastatt >> Urkunden
1687 (1687 Oktober 29)
Jesuitenkolleg Baden
Urkunden
Siegler: Lambert von Laer, Generalvikar "in spiritualibus" und Official des Erzbistums Straßburg; Jesuitenkolleg Baden; Aussteller
Baden, Ludwig Wilhelm Markgraf von
Laer, Lambert von; Generalvikar Straßburg
Willemann, Philipp; Rektor Jesuitenkolleg Baden
Baden-Baden BAD; Jesuitenkolleg
Ottersweier RA; Rektorat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:15 MESZ