Börtschiffahrt
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10, Teil 1, 1603
10, Teil 1 Duisburg bis 1905 (alte Bezeichnung "Rathausarchiv")
Duisburg bis 1905 (alte Bezeichnung "Rathausarchiv") >> 06. Handel, Schifffahrt, Gewerbe, landwirtschaftliche Angelegenheiten >> 06.03. Börtschiffahrt
1817 - 1822
Enthält: Sehthe ersucht Wintgens um Nachrichten über die Bört, dieser den Bürgermeister; Veränderung in den Geschäften von Carst, Curtius und Hardt; Handeslvorstand an den Minister, Gesuch um Anlagen zur Beförderung des Handels; Hinweis auf den 1805 beabsichtigten Kanal, auf die Bewilligung von 3000 Rt. zur Anlage eines Ausladeplatzes 1815 durch v. Vincke; dem Vernehmen nach soll in Ruhrort ein Hafen angelegt werden, man braucht bloß den Duisburger Wasserweg auszutiefen; Eingabe an von Vincke: Ausladung in Essenberg unmöglich wegen des zu Homberg geforderten Octrois; Kanal aus der Ruhr zum Schwanentor dem Geheimen Ob. B . Rat Funke bei seiner Anwesenheit vorgeschlagen, aber verworfen; er schlug eine Eisenbahn vor (aber diese müsste wegen des Homberger Octois nicht von Essenberg ausgehen); für die Vertiefung am Schlick hat die Ruhrschiffahrtskasse vergeblich 5700 Rt. ausgegeben; Maßregeln gegen Holland wegen verweigerter Durchführung der freien Rheinfahrt (s. 34f); über Aufhebung des Umschlags in Köln; Untersuchung über die gegen die Bört erhobenen Klagen (S. 56); Promemoria gegen die Ruhrorter Hafenanlage (S. 62ff); kurze Geschichte der Duisburger Börtschiffahrt (S. 75ff); Errichtung eines Schuppens und einer Waage am Schlick (Wilms); neue Börtfahrt Mülheim/Rhein - Arnheim; Protest weil 1780 auf Duisburg die Bört nach Nimwegen nicht eingerichtet habe, auf Ansuchen Arnheims (S. 132); die Fracht Rotterdam - Arnheim wird einseitig erhöht (wie es scheint, will Rotterdam direkte Fahrt über Dordrecht mit Umgehung von Arnheim erzwingen), während Rotterdam sonst die Frachten herabsetzt; eine börtmäßige Ladung wird einem fremden Schiffer übergeben (S. 212ff); Beschwede bei der Regierung, diese verlangt gesetzliche Begründung, nicht vorhanden (S. 230ff); als dritter Schiffer in Dordrecht wird Faber angestellt; zugleich Antrag nach Dordrecht über regelmäßige Rangfahrt, aber der dortige Magistrat will eine diesseitige Anstellung eines Schiffers nicht zugeben (S. 238); doch besteht die Sache weiter und am 27.12.1820 tragen die Schiffer wegen Häufung der Antwerpener Güter in Dordrecht auf Anstellung eines vierten Schiffers an und es wird von hier, unter Zustimmung Dordrechts, Maßen angestellt; Verhandlung über das Reglement von Dordrecht, wird das von 1808 wieder vorgebracht
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:03 MEZ
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