Bischof Dietrich von Paderborn schließt mit Ludolf und Burchard sowie den Söhnen Christophs von Falkenberg Wedekind, Johann und Dietrich von Falkenberg auf Vermittlung des Domkämmerers Johann von Hanxleden, Domküster Bernhard Georg von Brenken, Gottschalk von Haxthausen, Drost zu Dringenberg, Heinrich Westphalen, Hofmeister und Amtmann zu Lichtenau, Hunold von Plettenberg, Drost zu Boke, Kanzler Dr. Heinrich Richwein und Lic. Georg Jacobi, Paderborner Rat auch Dietrich von Plettenberg, Vizedominus zu Münster und Propst zu Busdorf, Johann von Beverförde und Johann von Winckelhausen als Vertreter des Domkapitels mit Zustimmung des Domkapitels Paderborn einen Vergleich über das Amt Herstelle. Rückfall des Amtes Herstelle mit den Dörfern Herstelle und Würgassen an den Landesherren. Dafür zahlt der Fürst für die Pfandsumme, das Baugeld und alle anderen Forderungen 13500 Reichstaler. Das Vorwerk am Kirchhof mit zwei neuen Ställen und einem Garten verbleibt den von Falkenberg aber mit Vorkaufsrecht für den Fürsten. Verzicht der von Falkenberg auf die Burgsitze mit Zubehör am Haus Herstelle, dafür erhalten sie Land im Kemperfeld, worauf sie eine adlige Wohnung bauen können, und 90 Morgen. Regelung der Hude und des Holzungsrechts, der Jagd. Dienste aus Haarbrück und Herstelle. Regelung über einzelne Grundstücke und Höfe. Lehnbarkeit dieser Übertragung. Beibehaltung der bisherigen Lehngüter, vor allem die Corveyer Lehen im Würgasser Feld, ferner das Dorf Haarbrück als Lehen des Klosters Helmarshausen, auch das Untergericht im Dorf und das halbe Gogericht. Schafweide für 100 Lämmer des Amtsmanns zu Herstelle im Wald zu Haarbrück. SA der Aussteller und Ankündigung der USS. USS des Bischofs, Ludolfs, Burchards und Johanns von Falkenberg