Schuldforderung der Kartause über 1900 Rtlr. Kapital und 500 Rtlr. Zinsen gegenüber dem verstorbenen Bruder bzw. Schwager der Appellanten, [Bertram Balthasar Franz] Frhr. von Weinberg, dessen Witwe M[aria] J[ohanna] F[ranzisca] (Elisabeth ?) eine geb. von Leers zu Tetz war; Einforderung des dazu verhypothekisierten Erbteils der Witwe Weinberg an der Herrschaft Tetz durch die Kartause.
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Schuldforderung der Kartause über 1900 Rtlr. Kapital und 500 Rtlr. Zinsen gegenüber dem verstorbenen Bruder bzw. Schwager der Appellanten, [Bertram Balthasar Franz] Frhr. von Weinberg, dessen Witwe M[aria] J[ohanna] F[ranzisca] (Elisabeth ?) eine geb. von Leers zu Tetz war; Einforderung des dazu verhypothekisierten Erbteils der Witwe Weinberg an der Herrschaft Tetz durch die Kartause.
AA 0627, 196 - B 222/1307
AA 0627 Reichskammergericht, Teil I: A-B
Reichskammergericht, Teil I: A-B >> 2. Buchstabe B
1733-1743 (1698-1740)
Enthaeltvermerke: Kläger: Katharina Margarethe Constancia Frfr. von Brachel zu Tetz (Kr. Jülich), geb. Freiin Leers von Lörsfeld (Kr. Bergheim) im eigenen und im Namen ihres Ehemannes Franz Wilhelm, (Bekl.: Dr. Johann Konrad Schulteis für seine Ehefrau Maria Johanna Franziska verwitwete von Weinberg (Weinbergen, Wynberg), geb. Frau von Leers zu Tetz, Köln); als Intervenient ab 1739 Bertram Balthasar Franz von Weinberg, Sohn der Witwe von Weinberg Beklagter: Prior und Konventualen der Kartause Vogelsang bei Jülich sowie Johann (Hans) Adam Braumann als Gläubiger der Witwe von Weinberg und des verstorbenen Leutnants Philipp von Leers, (Kl.: Prior und Konventualen der Kartause Vogelsang) Prokuratoren (Kl.): Dr. Johann Hermann Scheurer 1733, 1739 - Subst.: Dr. Johann Ludwig Pfeiffer 1733 - Subst.: Lic. Muller 1739 Prokuratoren (Bekl.): Lic. Johann Melchior Deuren 1733 - Subst: Dr. Christian Hartmann von Gülich Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Hauptgericht Jülich 1724-1725 - 2. Jül.-berg. Hofrat (Hofratsdicasterium) zu Düsseldorf 1724-1732 - 3. RKG 1733-1743 (1698-1740) Beweismittel: RKG-Urteil vom 19. Nov. 1743: Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils (15). Vorakten (65-376). Erbkaufbrief des Arnold Dietrich Michael von Leers zu Tetz, 1698: verkauft zur Abfindung seiner Gläubiger seinem Schwager Franz Wilhelm von Brachel und dessen Ehefrau Katharina Margarethe Constancia geb. von Leers, seiner Schwester, seinen Anteil an der Herrschaft Tetz (302f.). Rationes decidendi (377-435). Gedruckte Ladung zum jül.-berg. Landtag am 10. Sept. 1733 in Düsseldorf, adressiert an von Leers zu Tetz, Ausf. (453f.). Desgl. am 2. Sept. 1734 (455f.). Urteil des Haupt- und Kriminalgerichts Jülich 1728 in Inquisitionssachen Fisci ./. Lic. Johann Nikolaus Knees (474). Zessionsurkunden (498-501, 534f.). Beschreibung: 10,5 cm, 569 Bl., lose; Q 1-46, 9 Beilagen.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:19 MESZ
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