Jörg Bolleck aus Denkendorf, Hintersasse des dortigen Propsts, zu Stuttgart gef., weil er zusammen mit anderen, mit Namen Deele Hans, Sohn des Hofmeisters, Hans, Sohn der Gens Grete, Adam, Schwiegersohn der Bürga und Sixt Webers Sohn einen Priester, den Schulmeister und den Klostermüller des Nachts, als diese die Propstei verlassen hatten und in ein Wirtshaus gegangen waren, mit Steinen und Prügeln aufgelauert, sodann beworfen und geschlagen und die Tat erst bekannt hatte, als er wegen Gehorsamsverweigerung gegenüber dem Propst belangt worden war, deshalb schwerer Strafe verfallen, jedoch auf Fürbitten seiner Herren und Freunde der Leibesstrafe entledigt und freigel., schwört U., in die er auch den Propst zu Denkendorf und dessen Hintersassen einschließt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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