Schloss, Stadt und Herrschaft Rietberg [Stadt, Kr. Gütersloh], die ehemals freieigener Besitz des 1456 belehnten Konrad Graf zu Rietberg waren und...
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Urk. 14, 340
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Graffen von Caunitz, Nr. 1
A I u, Grafen von Caunitz sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe R >> Ri >> Rietberg, Grafen von
1537 Mai 23
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Schloss, Stadt und Herrschaft Rietberg [Stadt, Kr. Gütersloh], die ehemals freieigener Besitz des 1456 belehnten Konrad Graf zu Rietberg waren und die dieser gegen Zahlung von 600 rheinischen Gulden Ludwig Landgraf von Hessen aufgetragen hatte, zu Erbmannlehen. Schloss, Stadt und Herrschaft sollen dem Landgrafen von Hessen offen stehen. Dem Landgrafen von Hessen steht außerdem die Huldigung zu. Bei einem etwaigen Erlöschen des Hauses der Grafen von Rietberg sollen Schloss, Stadt und Herrschaft an die Landgrafen von Hessen fallen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Otto Graf zu Rietberg, Dietrich von Plesse der Jüngere
Vermerke (Urkunde): Siegler: Otto Graf zu Rietberg, Dietrich von Plesse der Jüngere
Belehnte/r: Otto Graf zu Rietberg für sich und Dietrich von Plesse den Jüngeren im Namen des Johann Grafen zu Rietberg, des Bruders des Otto Grafen zu Rietberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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