Gisela und Uta schenken dem Kloster St. Stephan (ad altare sacnti Petri apostoli) [in Würzburg] zum Seelenheil ihrer verstorbenen Schwester Richeidis zusammen mit deren Ehemann Sefrid einen Weinberg in Thüngersheim (Tunegersheim). Dieser Weinberg wäre an die Kinder der Richeidis gefallen, wenn sie solche gehabt hätte. Nun soll ihn Sefrid auf Lebenszeit gegen einen Zins von 15 Semmeln und 0,5 Eimer Wein, der jedes Jahr am Todestag der Richeidis zu entrichten ist, nutzen. Nach seinem Tod fällt er an das Kloster. Gleichzeitig übergibt Sefrid dem Kloster einen Weinberg im selben Ort. Davon sollen die jeweiligen Inhaber dem Kloster jedes Jahr am Jahrtag des Schenkers 20 Pfennige zinsen. Zeugen: Thimo, Herold, Engelhard, Ekebert, Mereboto und andere. Aussteller: Gisela, Uta und Sefrid. Empfänger: Kloster St. Stephan