Transport der zur Exekution bestimmten sowjetrussischen Kriegsgefangenen in die Konzentrationslager.
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0.4, 004/0024a
former reference number: Dachau 60
former reference number: 479, Folio 121-124
former reference number: Aktenzeichen des Absenders: B.Nr. 2009 B/41 g-IV A 1 c
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Allgemeines >> Todesfälle
09.11.1941
Adressat: alle Staatspolizeileitstellen, den Befehlshaber der Sicherheitspolizei in Metz, den Befehlshaber der Sicherheitspolizei in Strassburg, den Reichsführer-SS, den Chef der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes, den Amtschef I bis VII, den Gruppenleiter IV D, den Höheren SS- und Polizeiführer außer Den Haag, den Inspekteur der Sicherheitspolizei, den Befehlshaber der Sicherheitspolizei außer Metz und Straßburg, den Kommandeur der Sicherheitspolizei, den Inspekteur der Konzentrationslager, allen Kommandanten der Konzentrationslager
Mit sofortiger Wirkung wird angeordnet, daß als endgültig verdächtigte ausgesonderte Sowjetrussen, die bereits offensichtlich dem Tod verfallen sind und daher den Anstrengungen eines Fußmarsches nicht mehr gewachsen sind, in Zukunft grundsätzlich vom Transport in die Konzentrationslager zur Exekution auszuschliessen sind.
Mit sofortiger Wirkung wird angeordnet, daß als endgültig verdächtigte ausgesonderte Sowjetrussen, die bereits offensichtlich dem Tod verfallen sind und daher den Anstrengungen eines Fußmarsches nicht mehr gewachsen sind, in Zukunft grundsätzlich vom Transport in die Konzentrationslager zur Exekution auszuschliessen sind.
Chef der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes
Art: Fotokopie vom Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ