Die Beziehungen zwischen Fürststift und Reichsstadt Kempten im Dreißigjährigen Krieg, Band III:. Gefangennahme des stift-kemptischen Kapitulars Joachim von Gravenegg durch die Schweden und seine Auswechslung gegen die in Lindau gefangengehaltenen Bürger, nämlich den Stadtschreiber Simprecht Sattler, den ehemaligen schwedischen Verwalter der Grafschaft Kempten Dr. Wolf Jakob Sattler und Ferdinand Heel. Zeugenaussagen über die geheimen Kontakte zwischen der Reichsstadt Kempten und der schwedischen Armee vor deren erstem Einfall ins Allgäu. Klage des Fürststifts gegen die Reichsstadt wegen der erlittenen Schäden und die deswegen beantragte kaiserliche Kommission; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
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Die Beziehungen zwischen Fürststift und Reichsstadt Kempten im Dreißigjährigen Krieg, Band III:. Gefangennahme des stift-kemptischen Kapitulars Joachim von Gravenegg durch die Schweden und seine Auswechslung gegen die in Lindau gefangengehaltenen Bürger, nämlich den Stadtschreiber Simprecht Sattler, den ehemaligen schwedischen Verwalter der Grafschaft Kempten Dr. Wolf Jakob Sattler und Ferdinand Heel. Zeugenaussagen über die geheimen Kontakte zwischen der Reichsstadt Kempten und der schwedischen Armee vor deren erstem Einfall ins Allgäu. Klage des Fürststifts gegen die Reichsstadt wegen der erlittenen Schäden und die deswegen beantragte kaiserliche Kommission; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
StAA, Fürststift Kempten, Acta Civitatica 33
BayHStA, Fürststift Kempten/MüB 215
Fürststift Kempten, Acta Civitatica
Fürststift Kempten, Acta Civitatica >> Allgemeine Serie
1634-1640 (1790)
Fürststift Kempten, Regierung
Rücken: braunes Leder mit Stiftswappen; Einband: braunes Papier; Umfang (Seite/Blatt): 946 S.
Amtsbücher, Register und Grundbücher
deutsch
Registratursignatur/AZ: II; [Serie: 2; Buchstabe/Typ: I; Jahrgang: 1634]
Sattler, Simprecht
Sattler, Wolf Jakob
Heel, Ferdinand
Gravenegg, Joachim Frhr. v., Fürstabt v. Fulda
Kempten [Reichsstadt]
Lindau (Bodensee) [Reichsstadt]
Krieg, Dreißigjähriger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ