Streitsache der Marschländer gegen die freien Stände des Herzogtums Bremen wegen Exemtion, jetzt Vollstreckung des Tribunalsurteils hinsichtlich der aus dem Schatz gezogenen Ländereien im Alten Land Vol. IV
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Rep. 5a, Nr. 2332
Rep. 5a Fach 144 Nr. 14 Teil 3
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 3 Marschländer
1692-1702
Enthält: u.a.: - Memorial des Kammeradvokaten Dr. Otto Rosenbruch vom 6. April 1692 wegen Exekution hinsichtlich des sogenannten Schweinekamps (mit Anlage: Gesuch von Bürgermeister und Rat der Stadt Stade an die Kammer um Immunität einiger zum St. Marienkloster gehörender Ländereien, speziell des Schweinekamps) - Gesuch der Catharina Kruse, Witwe des Residenten Vincent Möller, vom 14. September 1692 um Auslieferung von Dokumenten aus dem Archiv wegen der Immunität ihres Hofes im Alten Land (mit Anlage: Schreiben des Tribunals an die Regierung vom 12. August 1692, mit beigefügtem Gesuch der Witwe an das Tribunal vom 11. August 1692 (mit Anlagen: Auszüge aus Schatzbeschreibungen zu Grünendeich von 1603 und 1640)); Notifikationsschreiben der Regierung an die Marschländer, speziell die Einwohner des Alten Landes, vom 20. September 1692 - Gesuch des Lic. Georg Benten, Anwalt einiger Besitzer der im Alten Land betroffenen Ländereien, vom 17. September 1692 um Einsichtnahme in Schatzbeschreibungen - Gesuch des Oberstleutnants Carl Gustav Jordan vom 28. September 1692 um Mitzitation der Witwe des Gräfen Carl Hinrich Brandt, Barbara Elisabeth Trapmann, und der Frau von Spreckelsen wegen Eviktionsrechts hinsichtlich des getauschten Gutes im Alten Land, mit nachfolgender Zitation der Regierung vom selben Tag - Gesuch des Leutnants Joachim Dietrich von Zesterfleth vom 3. Oktober 1692 um Mitzitation der Erben des Verkäufers seiner Länderei in Francop - Protokolle vom 12./13. Oktober 1692 über die Verhandlungen mit den interessierten Besitzern im Alten Land (mit Anlagen: Gesuch der Witwe Catharina Kruse vom 13. Oktober 1692 um Immunität ihres Hofes, Gesuch einiger Possessoren vom selben Tag um Verschiebung wegen Inspektion bestimmter Schatzbeschreibungen); Gesuch des Anwalts Benten vom 14. Oktober um Einsichtnahme in weitere Dokumente, mit Regierungsverfügung vom selben Tag; weiteres Gesuch Kruses vom 22. Oktober 1692; Attestat der Regierung für den Leutnant Müller vom 11. November 1692 wegen Terminverschiebung; weitere Verhandlungsprotokolle vom 16.-19. November 1692 (mit Anlagen: Gesuch der Witwe des Gräfen Brandt vom 16. November 1692 um Befreiung von Ansprüchen wegen Abschlagung der Erbschaft ihres Mannes, Findung des Deichgerichts vom 2. Juni 1613 wegen des neuen Deiches in Francop (Original), Gesuch der Erben des Landrats Christoph und Johann von Düring d. Ä. vom 16. November 1692 um Verschiebung ihrer speziellen Sache, Auszug aus der königlichen Resolution vom 3. Juli 1683 auf die Memoriale der Einwohner des Alten Landes wegen ihres Prozesses gegen die Erben des Gräfen von Haren hinsichtlich der Freiheit des Hofes zu Jork, Dokumente vom September/Oktober 1692 wegen der Schatzfreiheit des sogenannten Schweinekamps im Kirchspiel Twielenfleth und wegen der Höfe in Neuklöster, Verzeichnisse der Gräfen des Alten Landes von 1639 über die freien bzw. ausgekauften, nach 1610 jedoch unter den Schatz gezogenen Ländereien, weiteres Verzeichnis der Gräfen dazu von 1650, Tribunalsbescheide vom 19. März und 22. April 1681 im Prozess des Alten Landes gegen den Gräfen Dietrich von Düring wegen Kontribution); Regierungsprotokoll vom 29. November 1692 mit Entscheidungen in den einzelnen Fällen (mit Anlage: Gesuch des Oberstleutnants Jordan) - Gesuch der Marschländer vom 21. September 1693 um Zahlung der Kontributionen von den entsprechenden Ländereien, mit beigefügten Tribunalsbescheiden vom 19. und 23. Mai sowie 2. September 1693 wegen nicht erfolgter bzw. abgelehnter Appellationen der betroffenen Possessoren; Mandat der Regierung an die Gräfen des Alten Landes vom 17. Oktober 1693 wegen Wiederbesteuerung der entsprechenden Ländereien
Enthält: - Gesuch der Marschländer vom 11. Juni 1694 um Wiederaufnahme der fiskalischen Intervention (mit Anlage) - Regierungsprotokoll vom 31. Januar 1696 wegen Aushändigung einer Liste der Exemten im Alten Land an den Vizedirektor Georg Bernhard von Engelbrecht - Schreiben des Tribunals an die Regierung vom 23. Oktober 1702, mit beigefügtem Bescheid vom selben Tag wegen Auslieferung der Kommissionsprotokolle hinsichtlich des Genusses der seit 1682 von den wieder schatzpflichtigen Ländereien geleisteten Abstattungen
Enthält: - Gesuch der Marschländer vom 11. Juni 1694 um Wiederaufnahme der fiskalischen Intervention (mit Anlage) - Regierungsprotokoll vom 31. Januar 1696 wegen Aushändigung einer Liste der Exemten im Alten Land an den Vizedirektor Georg Bernhard von Engelbrecht - Schreiben des Tribunals an die Regierung vom 23. Oktober 1702, mit beigefügtem Bescheid vom selben Tag wegen Auslieferung der Kommissionsprotokolle hinsichtlich des Genusses der seit 1682 von den wieder schatzpflichtigen Ländereien geleisteten Abstattungen
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1603
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1688
Index-Gruppe: frei: GND:1034717456:Engelbrecht, Georg Bernhard von
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1688
Index-Gruppe: frei: GND:1034717456:Engelbrecht, Georg Bernhard von
siehe auch Rep. 28 Nr. 2009 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1195819) und Nr. 2010 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1195820) Die Digitalisate dieser Akte befinden sich unter der Signatur Rep. 5a Nr. 2330 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7833685) (alte Archivsignatur Rep. 5a Fach 144 Nr. 14 Teil 1)
Zesterfleth, Joachim Dietrich von, Bergfried Jordan, Carl Gustav, Oberstleutnant, Altes Land Brandt, Carl Hinrich, Gräfe, Altes Land Spreckelsen, von, Familie, Altes Land Kruse, Catharina, verw. Möller, Altes Land Möller, Vincent, Resident, Altes Land Rosenbruch, Otto, Dr., Kammeradvokat Benten, Georg, Lic., Anwalt Trapmann, Barbara Elisabeth, verw. Brandt, Altes Land Müller, N.N., Leutnant, Altes Land Düring, Christoph, Landrat, Altes Land, Erben Düring, Johann d. Ä., Altes Land, Erben Haren, Matthäus von, Gräfe, Altes Land, Erben Düring, Dietrich von, Gräfe, Altes Land Engelbrecht, Georg Bernhard von, Vizedirektor
Altes Land, Beschreibung Altes Land, Ländereien, aus dem Schatz gezogene Neukloster, Höfe, Schatzfreiheit Stade, St. Marienkloster, Ländereien Grünendeich, Schatzbeschreibungen Grünendeich, Hof, Möller'scher Francop, Länderei, aus dem Schatz gezogene Francop, Deichgericht, Findung Jork, Haren'scher Hof Twielenfleth, Schweinekmap
Marschländer, bremische Tribunal, Wismar Stände, bremische Ländereien, aus dem Schatz gezogene Landesbeschreibung, Altes Land Immunität, Ländereien, Altes Land Advocatus Fisci, Bremen-Verden Tribunalsprozesse, Marschländer Intervention, fiskalische, Marschländer Prozess Schatzfreiheit, Höfe, Neukloster Schweinekamp, Twielenfleth St. Marienkloster, Stade, Ländereien Deichgericht, Francop, Findung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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