Der Doge Leonardo Loredano von Venedig schreibt dem Rat der Stadt Nürnberg über die kriegerischen Vorbereitungen der Stadt: sie werde den mit dem Kaiser eingegangenen Waffenstillstand nicht verletzen, sondern sei von den wohlwollensten Gefühlen für den Kaiser und das Reich erfüllt, daher könnten die Nürnberger Kaufleute in Venedig und dem Gebiet der Stadt unbesorgt Handel treiben; die Werbungen an Fußvolk und Reiterei seien auf Gerüchte von großen kriegerischen Vorbereitungen hin erfolgt.