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Landgogräfliche Exekutionen in causis variorum (Vollstreckung von Ansprüchen gegen verschiedene Personen), Band 2 (= Konkurs des Gutes Rothensiek)
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Enthaeltvermerke: enthält: hauptsächlich Geldforderungen gegen Landdrost / Herrn / Lieutenant / Georg Friedrich von Steding zu Rothensiek und Belle - Herr von Steding zu Rothensiek gegen Hauptmann von Kotzenberg (Bl. 1-5) - diverse Gläubiger (u.a. Herr von Steding) gegen Hauptmann von Kotzenberg (darin: Liste aller Gerichtsgebühren, Bittbrief des Hauptmann von Kotzenberg) (Bl. 6-19) - Amtsschreiber Falkmann zu Schötmar gegen v. St. (Bl. 20-22) - Amtsverwalter Brunsiek zu Lemgo gegen v. St. (Bl. 23-24) - Amtsmeyer zu Vinnen gegen v. St. (Bl. 25-27) - Forderung des Elias Joseph (Bl. 28) - Petition des Herrn von Steding in der Sache gegen Hirsch Oppenheimer zu Hildesheim (Bl. 29-31) - Hauptmann von Hundt in Bielefeld gegen v. St. (Bl. 33-34) - Pastor Westendorf zu Neuenheerse gegen v. St. (Bl. 35-42) - Schutzjude und Hoffaktor Herz Salomon zu Detmold gegen v. St. (Bl. 43-51) - Charlotte von Mi(e)thofen zu Quedlinburg gegen v. St. (Bl. 52-58) - Mundkoch Steffen gegen v. St. wegen eines Rehbocks (Bl. 59-61) - Schreiterscher Curator Richter Schäfer zu Lemgo gegen v. St. (Bl. 62-69) - Gräfliche Regierung gegen v. St. wegen ausstehender Gerichtsgebühren etc. (Bl. 70-75) - Land-Schatz-Einnehmer Gleseker zu Paderborn gegen v. St. (Bl. 76-79) - Schutzjude Israel Katzenstein gegen v. St. (Bl. 80-83) - Expeditionssekretär Benzler, Lemgo, u.a. wegen ausstehender Gebühren für eine Verkaufsanzeige (Bl. 84-85) - Schutzjude Isaac Hirsch(el) Oppenheimer zu Hannover gegen v. St. (Bl. 86-90) - Amtsverwalter Brunsiek zu Lemgo gegen v. St. (Bl. 92-114) - Fräulein von Mi(e)thofen zu Quedlinburg, jetzt zu Lemgo, Schutzjude Israel Katzenstein und Land-Schatz-Einnehmer Gleseker zu Paderborn gegen v. St. (darin u.a.: Petitionen des Herrn von Steding, Anweisungen an Conductor Keidel zur Vorlage des Pachtvertrages für das Gut Rothensiek) (Bl. 117-150) - Fräulein von Miethofen gegen v. St. wegen Pachtangelegenheit, als Zeuge Conductor Keidel (dabei Pachtvertrag für Gut Rothensiek (Bl. 151-167) - Fräulein von Miethofen und Land-Schatz-Einnehmer Gleseker zu Paderborn gegen v. St. (Bl. 168-173) - Unterlagen zur Schätzung des Verkaufswertes und zum Inserat bezüglich der Versteigerung zum Gut Rothensiek gehörigen Landes 1780 (Bl. 174-178) - gegen von Stedingschen Conductor Keidel zu Rothensiek wegen ausstehender Pacht (Bl. 179) - Lippische Intelligenzblätter Nr. 169, 173 und 177/1780 mit Anzeigen betr. Verkauf zum Gut Rotensiek gehörigen Landes (Bl. 180-185) - Regierungs-Advocat Stöcken, Quedlinburg gegen Fräulein von Mi(e)thofen (in Sachen Fräulein von M. gegen Herrn von Steding) (Bl. 186-187) - Fräulein von Mi(e)thofen gegen v. St. (Bl. 188-191) - Land-Schatz-Einnehmer Gleseker zu Paderborn gegen v. St. (Bl. 192-202) - Schreiterscher Curator Richter Schäfer in Lemgo gegen v. St. (Bl. 203-205) - Land-Schatz-Einnehmer Gläseker[!] zu Paderborn (als Erbe der Hof-Kammer-Rätin Bianco) gegen v. St. (Bl. 206-214) - Schutzjude Abraham Salomon in Horn gegen v. St. (Bl. 215-225) - Kriegs- und Domänenrat Hüllesheim zu Minden gegen v. St. (Bl. 226-238) - Oberst von Pomiana gegen v. St. (Bl. 239-244) - Schreiterscher (vormals Hildebrandscher) Curator Richter Schäfer in Lemgo gegen v. St. (Bl. 245-261) - Gräflich Lippische Landräte und Deputierte der Ritterschaft gegen v. St. wegen ausstehender Rittersteuer (Bl. 262-269) - Gräflich Lippische Regierung gegen v. St. wegen Hofgerichtsgebühren (Bl. 270-275) - Schutzjude Jacob Salomon zu Detmold gegen v. St. (Bl. 276-280) - Prediger Schmendt zu Lengerich, vertreten durch seinen Anwalt Ratssekretär Petri in Lemgo, gegen v. St. (Bl. 281-285) - Kriegs- und Domänen-Rat Hellesheim oder Hüllesheim in Minden gegen v. St. (Bl. 286-293) - Obrist von Pomiana zu Minden gegen v. St. (Bl.294-297) - Schutzjude Salomon Joel zu Detmold gegen v. St. (Bl. 298-303) - Gräflich Lippische Regierung gegen v. St. wegen ausstehender Gerichtskosten (Bl. 304-308) - Prediger Schmendt oder Schwendt gegen v. St. (Bl. 309-312) - Kriegs- und Domänen-Rat Hüllesheim in Minden und Prediger Schmendt gegen v. St. wegen Versteigerung des Guts Rothensiek zur Tilgung von Schulden (mit Liste der Gläubiger),diverse Zahlungssachen (Bl. 313-368)
Gogerichte
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.