Die kaiserlichen Kommissare des Klosters Fulda, Heinrich [von Bobenhausen], Hochmeister des Deutschen Ordens, und Johann Achilles Ilsung zu Kunber...
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1657
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1581-1590
1583 Juli 24
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 1 fehlt, Nr. 2 beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der gebenn ist zu Fuldt Mitwochens den vier unnd zwantzigsten Iulii im funffzehenhundertenn drey unnd achtzigsten iar
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die kaiserlichen Kommissare des Klosters Fulda, Heinrich [von Bobenhausen], Hochmeister des Deutschen Ordens, und Johann Achilles Ilsung zu Kunberg (Khunenberg) und Linda, bekunden, dass sie ihrer Untertanin aus Giesel (Geyßell), Margarete, Witwe des Hermann von Jossa (Ioß), und ihren Erben den halben Kesselerhof, auch Kleinhöffgengut genannt, bei Fulda mit allem Zubehör nach Fuldaer Lehnrecht verliehen haben. Den Hof hat sie zuvor von Matthäus Haun für 525 Gulden gekauft. Es folgt eine Auflistung der zu dem halben Hof gehörenden Äcker und Wiesen. Margarete hat jährlich an Michaelis [September 29] einen Erbzins von fünf Viertel Roggen (korn) und fünf Viertel Hafer zu entrichten. Des Weiteren hat sie den Zehnt zu zahlen; vom Zehnt ausgenommen sind zehn Ackerstücke (bethe) im Brühl, die an die Wiesen und den Weg angrenzen. Von den Ackerstücken an der Leite in der Aspach neben dem abgeteilten Garten ist nur der halbe Zehnt zu reichen. Jährlich hat sie zudem anderthalb Klafter Holz zu fahren. Andere Rechte des Klosters bleiben von dieser Belehnung unberührt. Ankündigung des Sekretsiegels des Hochmeisters Heinrich und des Siegels Johann Achilles'. Ausstellungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Hochmeister Heinrich], Johann Achilles Ilsung
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die kaiserlichen Kommissare des Klosters Fulda, Heinrich [von Bobenhausen], Hochmeister des Deutschen Ordens, und Johann Achilles Ilsung zu Kunberg (Khunenberg) und Linda, bekunden, dass sie ihrer Untertanin aus Giesel (Geyßell), Margarete, Witwe des Hermann von Jossa (Ioß), und ihren Erben den halben Kesselerhof, auch Kleinhöffgengut genannt, bei Fulda mit allem Zubehör nach Fuldaer Lehnrecht verliehen haben. Den Hof hat sie zuvor von Matthäus Haun für 525 Gulden gekauft. Es folgt eine Auflistung der zu dem halben Hof gehörenden Äcker und Wiesen. Margarete hat jährlich an Michaelis [September 29] einen Erbzins von fünf Viertel Roggen (korn) und fünf Viertel Hafer zu entrichten. Des Weiteren hat sie den Zehnt zu zahlen; vom Zehnt ausgenommen sind zehn Ackerstücke (bethe) im Brühl, die an die Wiesen und den Weg angrenzen. Von den Ackerstücken an der Leite in der Aspach neben dem abgeteilten Garten ist nur der halbe Zehnt zu reichen. Jährlich hat sie zudem anderthalb Klafter Holz zu fahren. Andere Rechte des Klosters bleiben von dieser Belehnung unberührt. Ankündigung des Sekretsiegels des Hochmeisters Heinrich und des Siegels Johann Achilles'. Ausstellungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Hochmeister Heinrich], Johann Achilles Ilsung
In dem Rückvermerk der Urkunde aus dem 16. Jahrhundert wird Hermann als (Herman von Ioßa) bezeichnet.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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