Register der Lehnbriefe: Blatt 23 - 24
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17B 7590 (1770612)
17B (1711956) Rep. 17B Oberamtsregierung der Niederlausitz
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1666-1693
Enthält: 881) 1666 November 23 Neue Mühle bei Ressen Konfirmation des Wiederkaufsvertrages zwischen dem Fstl. Sächs. OARat Gregor Crusius und den Vormündern der Schenk v. Landsberg zu Groß Leuthen über die Neue Mühle bei Ressen für 601 Taler Kaufgeld. 882) 1666 September 18 Pitschen, Golßen Konsens für Ulrich v. Stutterheim, der seinen fünf Töchtern Ursula, Margarethe, Eva, Christiane und Sophie wegen ihres Muttergutes von 1.200 Talern Kapital und seit Michaelis 1648 versessenen Zinsen an Stelle des ihnen dafür verpfändet gewesenen Gutes Pitschen seinen Anteil zu Golßen samt allen Pertinenzien zu Landwehr, Falkenhain und Prierow verpfändet hat. 883) 1666 September 17 Raddusch Lehnbrief für die Brüder Jan Ulrich und Ulrich Gottfried v. Wolfersdorff nach dem Tode ihres Vaters, ObristLt Ulrich v. Wolfersdorff, über das dem Grafen zu Lynar für 1850 Taler adjudizierte halbe Dorf, an dem ihnen ein Wiedereinlösungsrecht zusteht. 884) 1666 Oktober 11 Brandmühle bei Vetschau Lehnbrief für Anna Maria v. Schlieben, geb. v. Loeben, Ehefrau des Christian Dietrich v. Schlieben zu Vetschau, mit der von Josias Christian Neander am 14. Mai 1663 für 400 Taler erkauften Brandmühle nach erlangtem Lehnspardon. 885) 1666 Oktober 8 Lamsfelder Güter Erbbrief für Achaz v. der Schulenburg, Kurfstl. Brandenburg. GehRat, Landeshauptm. der Altmark und Erbküchenmeister der Kurmark Brandenburg, über die ihm von dem unlängst verstorbenen Landvogt Joachim Heinrich Frhr v. der Schulenburg laut Testament vom 28. Juli 1665 vermachten und [Blatt 24] zuvor in Allodial- und Erbgut verwandelten Güter Lamsfeld samt den Dörfern Jessern, Jamlitz, Staakow, Siegadel (bis 1937 Syckadel) und anderen Pertinenzien anderweit zu rechtem Erbgut und Allodial, jedoch vorbehaltlich der in vorgenanntem Testament enthaltenen Bedingungen. [Diese fünf Einträge aus dem Jahre 1666 wurden im Originalband irrtümlich auf Blatt 23 - 24 unter 1671 eingeheftet.]
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:09 MESZ
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