Kurfürst Ottheinrich von der Pfalz bekundet, dass er dem Friedrich Kämmerer v. Worms, genannnt v. Dalberg, als Lehnsträger seiner Ehefrau Anna, To...
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B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1551-1580
1557 September 13, Heidelberg
Ausf., Perg., anh. Sg. abgef., Unterschrift des Kanzlers Erasmus v. Minckwitz
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Ottheinrich von der Pfalz bekundet, dass er dem Friedrich Kämmerer v. Worms, genannnt v. Dalberg, als Lehnsträger seiner Ehefrau Anna, Tochter des verstorbenen Ludwig v. Fleckenstein, kurfürstlichen Hofmeisters, dessen Oppenheimer und Schwabsburger Burglehen, herstammend von Hans v. Wachenheim, und unter Abzug von 40 Gulden Manngeld verliehen habe, nämlich eine Gülte von einem Fuder Wein aus der Kelter zu Nierstein, von 25 Malter Korn zu Nierstein, Gülten aus den Gütern des Klosters Münsterdreisen zu Stetten, ein Haus zu Oppenheim, bei dem Haus des Heinrich Steinmetz, das beim Tode des Henne Marschall v. Waldeck an, die Pfalz gefallen war, und eine Wiese zu Hahnheim
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ