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Vergabe von Kapitularinnenpräbenden sowie Bestätigung der Äbtissinnenwahl von 1802
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Kleve-Märkische Regierung, Landessachen >> 26. Kirchen-, Schul- und Armenwesen in märkischen Klöstern und Stiftern >> 26.10. Soest - Paradies (Dominikanerinnenkloster bzw. Freiweltliches Damenstift) >> 26.10.2. Äbtissinnenwahl und Präbendenvergabe
(1784) 1801-1803, 1807
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Verfügung über die der Kapitularin Friederike von Rosskampf infolge ihrer Beziehung zu dem Musketier Johann Eisenbach vom Infanterieregiment [altpreußisch Nr. 10] von Besser verlustig gegangenen Präbende, 1802 Enthält auch: - Bestätigung des zwischen dem Stift Paradies einerseits und dem Müller Caspar Wilhelm Keuning sowie der Anna Helena Topp, Witwe des vormaligen Müllers Arnold Topp, andererseits über die Stampf- (Bucke-)Mühle zu Schwefe geschlossenen Erbpachtvertrags, 1802
Sachakte
Kapitularinnenpräbenden
Rosskampf
Eisenbach, Johann
Caspar Wilhelm
Anna Helena
Schwefe
Topp, Arnold
Äbtissinnenwahl
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.