Worms (St. Paul): Der Offizial des Hofes zu Worms bekundet, dass Valentin Köler, Präbendar am Domstift, vorzeiten dem Konrad Rucker, Vikar am St. ...
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255/1495
A 2 Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 20 Orte, Buchstabe W >> 20.24 Worms (St. Paul)
1456 Dezember 1
St. Paul
Ausfertigung, Pergament, anh. Siegel erh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1456, Mittwoch nach St. Andreastag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Worms (St. Paul): Der Offizial des Hofes zu Worms bekundet, dass Valentin Köler, Präbendar am Domstift, vorzeiten dem Konrad Rucker, Vikar am St. Katharinenaltar im Kreuzgang des Stifts St. Paul, mit Wissen des Patrons des Altars, des Junkers Friedrich von der Huben, für 20 Gulden einen mit dem Zins von 3 1/2 Gulden belasteten Garten in Pacht gegeben hat. Da Konrad Rucker willens ist,'wider die Türken zu ziehen und zu streiten mit anderen Cristenluden und Priestern nach herlaubung unseres heiligen Vatters',und da er den Garten nicht mehr pflegen kann, vermacht er ihn seinem Schwager Siegfried Montbur, dem Weber, und Ehefrau Ottilie und an Michel Fink und Ehefrau Grete, die sich verpflichten, die 3 1/2 Gulden jährlich an Peter Endres, den Beisitzer der Vikarie, zu zahlen. Als Unterpfand versetzen Montbur und Ehefrau 10 Gulden auf ihr Haus Schenkenberg bei dem Schweighof zwischen dem Schuhmacher Haus und Hermann von Gelnhausen. Michel Fink und Ehefrau Grete indessen versetzen 10 Gulden auf ihr Haus zum Stoltzen neben den guten Gesellen und dem Gäßchen bei Johann Kobel. Die Einwilligung des Junkers Friedrich von der Hübe ist nach der Datierung in, seriert, ausgefertigt 1453 September 8, auf Liebfrauentag
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: In C 1 A Nr. 164, Bl. 120
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Worms (St. Paul): Der Offizial des Hofes zu Worms bekundet, dass Valentin Köler, Präbendar am Domstift, vorzeiten dem Konrad Rucker, Vikar am St. Katharinenaltar im Kreuzgang des Stifts St. Paul, mit Wissen des Patrons des Altars, des Junkers Friedrich von der Huben, für 20 Gulden einen mit dem Zins von 3 1/2 Gulden belasteten Garten in Pacht gegeben hat. Da Konrad Rucker willens ist,'wider die Türken zu ziehen und zu streiten mit anderen Cristenluden und Priestern nach herlaubung unseres heiligen Vatters',und da er den Garten nicht mehr pflegen kann, vermacht er ihn seinem Schwager Siegfried Montbur, dem Weber, und Ehefrau Ottilie und an Michel Fink und Ehefrau Grete, die sich verpflichten, die 3 1/2 Gulden jährlich an Peter Endres, den Beisitzer der Vikarie, zu zahlen. Als Unterpfand versetzen Montbur und Ehefrau 10 Gulden auf ihr Haus Schenkenberg bei dem Schweighof zwischen dem Schuhmacher Haus und Hermann von Gelnhausen. Michel Fink und Ehefrau Grete indessen versetzen 10 Gulden auf ihr Haus zum Stoltzen neben den guten Gesellen und dem Gäßchen bei Johann Kobel. Die Einwilligung des Junkers Friedrich von der Hübe ist nach der Datierung in, seriert, ausgefertigt 1453 September 8, auf Liebfrauentag
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: In C 1 A Nr. 164, Bl. 120
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
01.07.2025, 1:40 PM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik)
- Gliederung (Archival tectonics)
- Alte Urkundenabteilung (Pertinenzbestände) (Archival tectonics)
- Alte Urkundenabteilung (Pertinenzbestände): Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen (Archival holding)
- 20 Orte, Buchstabe W (Classification)
- 20.24 Worms (St. Paul) (Classification)