Bernhard von Berlichingen bekennt, dass er und sein Bruder Markus (Marxen), Ritter, nach dem Tod ihres Vaters Konrad, Ritter, dessen Mannlehen nicht von Kurfürst Philipp von der Pfalz empfangen, sondern an ihren Vetter Kilian von Berlichingen verkauft haben, was jedoch aufgrund Abschlagung des Pfalzgrafen zu einer Klage vor dessen Lehengericht geführt hat. Demnach gibt der Pfalzgraf nunmehr seine Bewilligung zum Verkauf an Kilians Söhne Philipp, Götz und Hans von Berlichingen und zur Belehnung derselben, wogegen Bernhard von Berlichingen dem Pfalzgraf Eigengüter zu Schambach (Schembach) unter detaillierter Auflistung dazugehöriger Zinsen und Äcker aufträgt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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