Beschreibung, Markierung, Fuhrwegvereinbarung bezüglich der Hallerwiese bei Fürth
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E 49/II Nr. 478
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1574 - 1606
Enthält:
(1.) Beschreibung der Nachbargrundstücke der Hallerwiese. Darin ein Handriss (kein Maßstab) mit Angabe der Marksteine und Nachbarn. Das fragliche Stück wurde von Michel Stain erworben. Benachbart sind: Der Poppenreuther Espan, Hans Puck zu Wetzendorf, Anna Durin zu Wetzendorf, ein Wiese der Holzschuher, der Mugenhofer, Jorg Hofler und Gebrüder von Ronhof. - Undatiert.
(2.) Einigung zwischen Herrn Sigmund Gabriel Holzschuher, des Innern Rats, und Hans Meißenbach zu Fürth, verzeichnet durch Thoma Wagner, 1606 April 17. Beseitigung einer Grenzstreitigkeit. Betrifft die lehenbare Wiese Holzschuhers, oberhalb Fürth gelegen, gen. die Hallerwiese. Benachbart ist die Wiese der Erben des verstorbenen Georg Roggenbach. Beteiligt ist Hans Höfler, Poppenreuth, Cuntz Ruell, Förster im Wald Sebaldi, und Christof Brechtel, Fürth. Ebenfalls benachbart: Hans Burckhardt bzw. die Baumenin. Als Unparteiische fungieren auf Seite Holzschuhers: Hans Höfler, Hans Kraft, Poppenreuth, Cuntz Ruel; auf Seite Meißenbachs: Christof Brechtel, Wolf Schultheiß und Andreß Popp, alle zu Fürth. Teilweise Neusetzung von Marksteinen. Einigung, dass später auftauchende, alte Steine nicht mehr gelten sollen. Dazu:
(3.) Ein undatierter Entwurf in Zusammenhang mit Vorigem.
(4.) Einigung zwischen (a) Herrn Gabriel Nützel und Dr. Georg Roggenbach, und (b) Herrn Hieronymus Holzschuher bezüglich eines Fuhrwegs. 1574 August 21. Der Fuhrweg wurde von dem verstorbenen Hans Paumann, Poppenreuth, von seiner benachbarten Wiese, die Reich Haintzin genannt, angelegt. Betroffen ist die Wiese Holzschuhers, zwischen Fürth und der Steinernen Brücke in Richtung Nürnberg gelegen. Dazu:
(5.) Handriss (nicht maßstäblich) des Geländes mit Angaben.
(1.) Beschreibung der Nachbargrundstücke der Hallerwiese. Darin ein Handriss (kein Maßstab) mit Angabe der Marksteine und Nachbarn. Das fragliche Stück wurde von Michel Stain erworben. Benachbart sind: Der Poppenreuther Espan, Hans Puck zu Wetzendorf, Anna Durin zu Wetzendorf, ein Wiese der Holzschuher, der Mugenhofer, Jorg Hofler und Gebrüder von Ronhof. - Undatiert.
(2.) Einigung zwischen Herrn Sigmund Gabriel Holzschuher, des Innern Rats, und Hans Meißenbach zu Fürth, verzeichnet durch Thoma Wagner, 1606 April 17. Beseitigung einer Grenzstreitigkeit. Betrifft die lehenbare Wiese Holzschuhers, oberhalb Fürth gelegen, gen. die Hallerwiese. Benachbart ist die Wiese der Erben des verstorbenen Georg Roggenbach. Beteiligt ist Hans Höfler, Poppenreuth, Cuntz Ruell, Förster im Wald Sebaldi, und Christof Brechtel, Fürth. Ebenfalls benachbart: Hans Burckhardt bzw. die Baumenin. Als Unparteiische fungieren auf Seite Holzschuhers: Hans Höfler, Hans Kraft, Poppenreuth, Cuntz Ruel; auf Seite Meißenbachs: Christof Brechtel, Wolf Schultheiß und Andreß Popp, alle zu Fürth. Teilweise Neusetzung von Marksteinen. Einigung, dass später auftauchende, alte Steine nicht mehr gelten sollen. Dazu:
(3.) Ein undatierter Entwurf in Zusammenhang mit Vorigem.
(4.) Einigung zwischen (a) Herrn Gabriel Nützel und Dr. Georg Roggenbach, und (b) Herrn Hieronymus Holzschuher bezüglich eines Fuhrwegs. 1574 August 21. Der Fuhrweg wurde von dem verstorbenen Hans Paumann, Poppenreuth, von seiner benachbarten Wiese, die Reich Haintzin genannt, angelegt. Betroffen ist die Wiese Holzschuhers, zwischen Fürth und der Steinernen Brücke in Richtung Nürnberg gelegen. Dazu:
(5.) Handriss (nicht maßstäblich) des Geländes mit Angaben.
Archivale
Indexbegriff Person: Baumann, Hans
Indexbegriff Person: Brechtel, Christof
Indexbegriff Person: Burckhard, Hans
Indexbegriff Person: Dürr, Anna
Indexbegriff Person: Höfler, Georg
Indexbegriff Person: Höfler, Hans
Indexbegriff Person: Holzschuher, Sigmund Gabriel
Indexbegriff Person: Kraft, Hans
Indexbegriff Person: Meisenbach, Hans
Indexbegriff Person: Muggenhofer, N
Indexbegriff Person: Nützel, Gabriel
Indexbegriff Person: Popp, Andreas
Indexbegriff Person: Puck, Hans
Indexbegriff Person: Roggenbach, Georg Dr.
Indexbegriff Person: Rüll, Conrad
Indexbegriff Person: Schultheiß, Wolf
Indexbegriff Person: Stein, Michael
Indexbegriff Person: Wagner, Thomas
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Eyb-Brauneckische Lehen
Indexbegriff Person: Brechtel, Christof
Indexbegriff Person: Burckhard, Hans
Indexbegriff Person: Dürr, Anna
Indexbegriff Person: Höfler, Georg
Indexbegriff Person: Höfler, Hans
Indexbegriff Person: Holzschuher, Sigmund Gabriel
Indexbegriff Person: Kraft, Hans
Indexbegriff Person: Meisenbach, Hans
Indexbegriff Person: Muggenhofer, N
Indexbegriff Person: Nützel, Gabriel
Indexbegriff Person: Popp, Andreas
Indexbegriff Person: Puck, Hans
Indexbegriff Person: Roggenbach, Georg Dr.
Indexbegriff Person: Rüll, Conrad
Indexbegriff Person: Schultheiß, Wolf
Indexbegriff Person: Stein, Michael
Indexbegriff Person: Wagner, Thomas
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Eyb-Brauneckische Lehen
Sperrgründe: Kein Schutzmedium vorhanden
Fürth
Fürth, Hallerwiese
Fürth, Steinerne Brücke
Nürnberg
Poppenreuther Espan
Reich-Heinzin - die
Ronhof
Wetzendorf
Wiese
Flurname
Nachbar
Handriss
Markstein
Markierung
Einigung
Ratsherr
Lehen
Förster
Schiedsleute
Fuhrweg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ