Neuorganisation der bizonalen Verwaltung (Abkommen vom 29.5.1947)
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Nachlass Ehard, Hans 1608
Nachlass Ehard, Hans
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1947
Enthält u.a.: Text der Proklamation Nr. 5 vom 10.6.1947 [das Abkommen vom 29.5.1947 ist als Anhang A Bestandteil dieser Proklamation], hektographiert und Abdruck im GVBl. Nr. 11 vom 11.7.1947 sowie im Amtsblatt der Militärregierung vom 1.8.1947; Exposé (in französischer Sprache) der französischen Regierung zum Verhältnis der Länder zu den neu gebildeten zentralen Verwaltungsgremien (ohne Verfasser und ohne Datum); Bericht der Vorkonferenz der Sachverständigen (in Wiesbaden am 15.6.1947) an die Konferenz der Ministerpräsidenten; Rundschreiben von Landtagspräsident Dr. Michael Horlacher zur Wahl des Wirtschaftsrates, 18.6.1947; Memorandum "Die neue staatsrechtliche Gestaltung der gemeinsamen wirtschaftlichen Verwaltung der amerikanischen und britischen Zone" (mit handschriftlichen Korrekturen Ehards), 19.6.1947; Vormerkung über die geplante personelle Zusammensetzung von Wirtschaftsrat und Exekutivausschuß in Frankfurt, 19.6.1947
Akten
deutsch
Horlacher, Michael
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ
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