Bruno Abt und der Konvent des Kl. Hasungen, Dietrich Groppe Ritter v. Schartenberc, jetzt Vogt der Kirche in Escheberg (-berc) und Heinrich Pleban...
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Urk. 27, 43
Urk. 27, A II, Kloster Hasungen
Urk. 27 Kloster Hasungen - [ehemals: A II]
Kloster Hasungen - [ehemals: A II] >> 1250-1274
1256 Juni 23
Ausf., Perg., die Siegel hängen an Hanfschnüren, das Fritzlarer ist stark beschädigt, das des Klosters kaum mehr kenntlich, dann folgen die Reste zweier Helfenberger (?) Siegel (Maueranker) und die Schnur für ein fünftes Siegel.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta a. d. 1256 IX Kal. Julii, indict. 14., presidente s. Romane ecclesie papa Alexandro IV.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bruno Abt und der Konvent des Kl. Hasungen, Dietrich Groppe Ritter v. Schartenberc, jetzt Vogt der Kirche in Escheberg (-berc) und Heinrich Pleban dieses Orts bestätigen die eingerückte Urkunde von 1200 - 1216 über die Rechtsverhältnisse der Heiratsverbindungen zwischen Leuten des Klosters Hasungen und der Kirche in Escheberg udn ergänzen sie dahin, dass so lange eine Teilung nicht statt gefunden habe, die etwa fälligen Besthäupter zum Nutzen beider Kirchen dienen sollen; nach der Teilung gehöre das Besthaupt dem Herren. Die so Verheirateten sind weder der Kirchen noch den Vögten zu weiterem verpflichtet und sollen von ihnen nicht, wie es bei manchen Sitte ist, beerbt werden. Die Escheberg zufallenden Leute sollen dieselben Rechte geniessen wie die des Klosters. wer mit andern Auswärtigen eine Heirat eingehen wolle, solle diese Freiheit nicht geniessen. Auch sei der Zins von ihren Körpern nach der bisherigen löblichen Gewohnheit weiter den Kirchen zu entrichten.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann und Eckard Ritter v. Helfenberg (-berc), Ludwig v. Zwehren (Tvern), Dietrich v. Gran, Ritter, Konrad einst custor, Werner Floige, Konrad v. Bischofshausen (Bischopeshusen), Mönche, Heinrich der Schreiber.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Das Fritzlarer Kapitel, die Ausstelller.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bruno Abt und der Konvent des Kl. Hasungen, Dietrich Groppe Ritter v. Schartenberc, jetzt Vogt der Kirche in Escheberg (-berc) und Heinrich Pleban dieses Orts bestätigen die eingerückte Urkunde von 1200 - 1216 über die Rechtsverhältnisse der Heiratsverbindungen zwischen Leuten des Klosters Hasungen und der Kirche in Escheberg udn ergänzen sie dahin, dass so lange eine Teilung nicht statt gefunden habe, die etwa fälligen Besthäupter zum Nutzen beider Kirchen dienen sollen; nach der Teilung gehöre das Besthaupt dem Herren. Die so Verheirateten sind weder der Kirchen noch den Vögten zu weiterem verpflichtet und sollen von ihnen nicht, wie es bei manchen Sitte ist, beerbt werden. Die Escheberg zufallenden Leute sollen dieselben Rechte geniessen wie die des Klosters. wer mit andern Auswärtigen eine Heirat eingehen wolle, solle diese Freiheit nicht geniessen. Auch sei der Zins von ihren Körpern nach der bisherigen löblichen Gewohnheit weiter den Kirchen zu entrichten.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann und Eckard Ritter v. Helfenberg (-berc), Ludwig v. Zwehren (Tvern), Dietrich v. Gran, Ritter, Konrad einst custor, Werner Floige, Konrad v. Bischofshausen (Bischopeshusen), Mönche, Heinrich der Schreiber.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Das Fritzlarer Kapitel, die Ausstelller.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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