Forstinspektion Bassum (Bestand)
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NLA HA, Hann. 82a Bassum
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover >> 1.11.8 Landwirtschaft, Domänen, Forsten und Klostergüter >> 1.11.8.2 Untere Landesbehörden >> 1.11.8.2.1 Forstinspektionen
1647-1879
Bestandsgeschichte: I. Behördengeschichte
Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts lässt sich in Diepholz ein Oberförster (Forstmeister) nachweisen, der die Oberaufsichten über die Forsten der Ämter Diepholz und Lemförde führte (vgl. Hann. 74 Diepholz Nr. 439). Seine Nachfolger, die später teils in Heiligenloh, teils in Sulingen, schließlich seit 1847 wieder in Diepholz saßen, konnten ihren Zuständigkeitsbereich allmählich um die Ämter Ehrenburg, Wildeshausen (wieder abgegeben 1803), Harpstedt, Uchte (wieder abgegeben 1859) und Freudensberg erweitern. Seit 1823 hieß dieser Oberförsterbezirk offiziell Forstinspektion Diepholz.
Am 1. Januar 1851 wurde der Sitz der Forstinspektion Diepholz wegen der ungünstigen Lage des Orts Diepholz nach Bassum verlegt (vgl. Hann. 74 Diepholz Nr. 439), am 1. August 1864 die aufgehobene Forstinspektion Neubruchhausen mit der Forstinspektion Bassum vereinigt (vgl. Hann. 74 Bruchhausen Nr. 484). Nach dem Stand von 1865 war letztere damit zuständig für die Ämter Bruchhausen, Diepholz, Freudenberg, Sulingen und Syke.
Die Forstinspektion Bassum existierte bis zum 1. Okober 1871 (vgl. Amtsblatt für Hannover, 1871, S. 286). Sie verlor ihren Charakter als selbstständige Behörde, als im Zuge der Umorganisierung der Forstverwaltung in der Provinz Hannover die Chefs der Forstinspektionen als Dezernenten an die Finanzdirektion gezogen wurden.
II. Bestandsgeschichte
Der Bestand, der vor 1943 in das Hauptstaatsarchiv nach Hannover gelangt ist und lediglich 5 Fach (1,2 laufende Meter) umfasst, wurde 1974 geordnet.
Hannover, im Juli 1975
gez. Dr. Jörg Walter
1997 erfolgte ein weiterr Zugang, die Acc. 105/97.
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im September
Bestandsgeschichte: 2006
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts lässt sich in Diepholz ein Oberförster (Forstmeister) nachweisen, der die Oberaufsichten über die Forsten der Ämter Diepholz und Lemförde führte (vgl. Hann. 74 Diepholz Nr. 439). Seine Nachfolger, die später teils in Heiligenloh, teils in Sulingen, schließlich seit 1847 wieder in Diepholz saßen, konnten ihren Zuständigkeitsbereich allmählich um die Ämter Ehrenburg, Wildeshausen (wieder abgegeben 1803), Harpstedt, Uchte (wieder abgegeben 1859) und Freudensberg erweitern. Seit 1823 hieß dieser Oberförsterbezirk offiziell Forstinspektion Diepholz.
Am 1. Januar 1851 wurde der Sitz der Forstinspektion Diepholz wegen der ungünstigen Lage des Orts Diepholz nach Bassum verlegt (vgl. Hann. 74 Diepholz Nr. 439), am 1. August 1864 die aufgehobene Forstinspektion Neubruchhausen mit der Forstinspektion Bassum vereinigt (vgl. Hann. 74 Bruchhausen Nr. 484). Nach dem Stand von 1865 war letztere damit zuständig für die Ämter Bruchhausen, Diepholz, Freudenberg, Sulingen und Syke.
Die Forstinspektion Bassum existierte bis zum 1. Okober 1871 (vgl. Amtsblatt für Hannover, 1871, S. 286). Sie verlor ihren Charakter als selbstständige Behörde, als im Zuge der Umorganisierung der Forstverwaltung in der Provinz Hannover die Chefs der Forstinspektionen als Dezernenten an die Finanzdirektion gezogen wurden.
II. Bestandsgeschichte
Der Bestand, der vor 1943 in das Hauptstaatsarchiv nach Hannover gelangt ist und lediglich 5 Fach (1,2 laufende Meter) umfasst, wurde 1974 geordnet.
Hannover, im Juli 1975
gez. Dr. Jörg Walter
1997 erfolgte ein weiterr Zugang, die Acc. 105/97.
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im September
Bestandsgeschichte: 2006
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST
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- Gliederung (Archival tectonics)
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- 1.11.8 Landwirtschaft, Domänen, Forsten und Klostergüter (Archival tectonics)
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