Die Richter des Mainzer Stuhls bezeugen, dass die Brüder Embricho, Kanoniker zu St. Moritz in Mainz, Heinrich, Arnold, Konrad und Tilmann, alle Söhne des + Mainzer Bürgers Embricho vom Spiegel (de speculo), sich in die von ihrem Vater geerbten Immobilien zu Nordenstadt, Weilbach, Wicker und Massenheim teilen. Arnold und Tilmann erben die Güter zu Weilbach, Heinrich das halbe Gut zu Nordenstadt, die andere Hälfte besitzt die Stiefmutter (noverca) Gostda. Es wird die Bestimmung getroffen, dass von den Besitzern der Güter zu Weilbach eine ewige Rente von zehn Maltern dem Inhaber des Gutes zu Nordenstadt gezahlt werden soll.
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Die Richter des Mainzer Stuhls bezeugen, dass die Brüder Embricho, Kanoniker zu St. Moritz in Mainz, Heinrich, Arnold, Konrad und Tilmann, alle Söhne des + Mainzer Bürgers Embricho vom Spiegel (de speculo), sich in die von ihrem Vater geerbten Immobilien zu Nordenstadt, Weilbach, Wicker und Massenheim teilen. Arnold und Tilmann erben die Güter zu Weilbach, Heinrich das halbe Gut zu Nordenstadt, die andere Hälfte besitzt die Stiefmutter (noverca) Gostda. Es wird die Bestimmung getroffen, dass von den Besitzern der Güter zu Weilbach eine ewige Rente von zehn Maltern dem Inhaber des Gutes zu Nordenstadt gezahlt werden soll.
331, U 13
331 Herrschaft Eppstein
Herrschaft Eppstein >> 1 Urkunden >> 1000-1300
1255
Ausfertigung, Pergament, Siegel der Aussteller abhängend, beschädigt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno domini 1255
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:06 MESZ